52. Grimme-Preis 2016: "Kinder- und Jugendfernsehen kann Werte und eine Haltung vermitteln"

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8. April 2016

52. Grimme-Preis 2016: "Kinder- und Jugendfernsehen kann Werte und eine Haltung vermitteln"

Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat bei der 52. Grimme-Preisverleihung am 8. April in Marl für gutes Kinder- und Jugendfernsehen geworben. "Gutes Kinder- und Jugendfernsehen braucht seinen Platz in der Gesellschaft", sagte Ministerin Kampmann. Es könne Werte und eine Haltung vermitteln.

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Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat bei der 52. Grimme-Preisverleihung am 8. April in Marl für gutes Kinder- und Jugendfernsehen geworben. "Gutes Kinder- und Jugendfernsehen braucht seinen Platz in der Gesellschaft", sagte Ministerin Kampmann in Marl. Es könne Werte und eine Haltung vermitteln.

Ministerin Christina Kampmann und WDR-Intendant Tom Buhrow bei der Preisverleihung in Marl. (c) Grimme-Institut | Foto: Michael Neuhaus

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport unterstützt beim Grimme-Preis die Wettbewerbskategorie "Kinder & Jugend". Hier wurden die Produktionen "Club der roten Bänder" (VOX) und "ENE MENE BU" (KiKa) ausgezeichnet. Für "Club der roten Bänder" erhielten Arne Nolting und Jan Martin Scharf (Buch und Regie), Gerda Müller, Jan Kromschröder (Produktion) sowie Tim Oliver Schultz (Darstellung) einen Grimme-Preis. In der Serie wird erzählt, wie eine Gruppe junger Patienten in einem Krankenhaus engste Freunde werden. Diana Jung, Peter Kroker und Matthias Franzmann wurden für die Redaktion der Mitmach-Sendung "ENE MENE BU" ausgezeichnet. Das Format lädt junge Zuschauer ein, durch Malen und Basteln kreativ zu werden. Neben Preisen in der Wettbewerbskategorie "Kinder & Jugend" wurden Auszeichnungen in den Kategorien "Fiktion", "Information & Kultur" und "Unterhaltung" vergeben.

"Uns geht es um größere Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Sichtbarkeit für das Kinder- und Jugendfernsehen", sagte Ministerin Kampmann im Gespräch mit Moderator Jörg Thadeusz. "Es kann dazu beitragen, zu erklären, was auf der Welt passiert - unter anderem, warum Kinder in der Welt auf der Flucht sind."

Insgesamt wurden in diesem Jahr 54 Grimme-Preise an 52 Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. 11 Produktionen stammen von öffentlich-rechtlichen Sendern, vier vom Privatfernsehen. Weitere Preisträgerinnen und Preisträgern sind unter anderem Olli Dittrich, Jan Böhmermann und Ruth Reinecke. Der Grimme-Preis gilt als renommiertester Fernsehpreis Deutschlands. Er wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und seit 1964 in Marl verliehen.

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