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Hürdenläufer beim Start bei einer Hallenmeisterschaft

Doping im Sport bekämpfen

Doping im Sport konsequent bekämpfen und Medikamentenmissbrauch vorbeugen

Doping widerspricht dem Geist des Fair Play, in dem es die Chancengerechtigkeit untergräbt. Zum Schutz der Gesundheit der Athletinnen und Athleten, zur Wahrung der Integrität und Vorbildfunktion des Sports hat Nordrhein-Westfalen eine führende Rolle in der Bekämpfung des Dopings in Deutschland inne. Neben Kontrollen und Sanktionen zum Kampf gegen die Manipulation des Sports durch Doping sind Information über Aufklärung über die Wirkungen des Substanzmissbrauchs nötig. Daher unterstützt die Landesregierung die Prävention gegen Doping und Medikamentenmissbrauch im Sport.

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Kontrolle und Vorbeugung zielgenau umsetzen

Es ist im Interesse des Sports und seiner gesellschaftlichen Akzeptanz unumgänglich, konsequent und unnachgiebig gegen Doping im Sport vorzugehen. Die Maßnahmen gegen Doping betreffen sowohl eine Intensivierung und "intelligente" Umsetzung des Dopingkontroll-Managements im gesamten Trainings- und Wettkampfbereich als auch verstärkte Bemühungen bei der Dopingprävention. Mit dem Nationalen Dopingpräventionsplan wurde von den Ländern, der Bundesregierung. dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) eine Grundlage geschaffen, um Vorhaben und Projekte zur Dopingprävention koordiniert und zielgenau umzusetzen.

Nordrhein-Westfalen unterstützt die Dopingbekämpfung

Das Land erkennt an, dass der Sport eine hohe Selbstverantwortung zur Dopingbekämpfung trägt. Dabei ergänzen und unterstützen gesetzliche Vorschriften die Bekämpfung des Dopingmissbrauchs. Das Land engagiert sich dafür, Dopingprävention als gemeinsamen Auftrag aller Länder zu begreifen und im Rahmen des Nationalen Dopingpräventionsplans gemeinsame Strategien zu entwickeln, die dazu beitragen, mit Dopingprävention besondere Zielgruppen wie Spitzen- sowie Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler, aber auch deren Trainerinnen und Trainer, Eltern und "Peergroups" zu erreichen. Das Land unterstützt den Landessportbund bei seinen Bemühungen, die Regelungen des NADA-Codes in Nordrhein-Westfalen umzusetzen, und beteiligt sich an der Weiterentwicklung von exekutiven und legislativen Maßnahmen zur Verbesserung der Dopingbekämpfung.

Nordrhein-Westfalen ist Standort nationaler Anti-Doping-Gremien

Der Sitz der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) ist in Bonn. Hauptaufgabe der NADA ist es, Doping im Sport in Deutschland zu bekämpfen. Die Landesregierung hat sich an der Stiftung der NADA finanziell beteiligt, Finanzierungsbeiträge zum Aufbau der NADA geleistet und beteiligt sich an der Finanzierung der Dopingprävention der NADA. Darüber hinaus wurde auch der Aufbau einer unabhängigen Sportschiedsgerichtsbarkeit in Deutschland gefördert. Das Deutsche Sportschiedsgericht hat unter dem Dach der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) seinen Sitz in Köln.

Nordrhein-Westfalen koordiniert die länderübergreifende Anti-Doping-Politik

Die Sportministerkonferenz (SMK) hat eine ständige Arbeitsgruppe "Dopingbekämpfung im Sport" eingerichtet, die vom Land Nordrhein-Westfalen seit Jahren geleitet wird. Damit wird ein gegenseitiger Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Verwaltungen der Länder sichergestellt und die die Zusammenarbeit mit dem Bund, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) für die Länder koordiniert.

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