Studium und Beruf im Leistungsport

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Gespeichert von Flowconcept am 10. Februar 2015 - 11:29
Junges Team beim Rudertraining

Studium und Beruf mit dem Leistungssport vereinbaren

Rahmenbedingungen für Spitzensportlerinnen und -sportler optimal gestalten

Den Anforderungen des Spitzensports zu entsprechen und gleichzeitig den Anforderung an Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf gerecht zu werden ist eine Schlüsselfrage im deutschen Nachwuchsleistungs- und Spitzensport. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler benötigen Rahmenbedingen, die berufliche und sportliche Karriere möglich machen.

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Studium und Spitzensport erleichtern

NRW hat 2003 die Landesinitiative "Hochschulen in NRW – Partner des Spitzensports" auf den Weg gebracht, um Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport zu verbessern.

Viele Universitäten und Hochschulen haben in ihren Satzungen besondere Bestimmungen für Leistungssportlerinnen und -sportler verankert. So werden beispielsweise Stipendien vergeben, die Zulassung zum Studium für zahlreiche Studiengänge vereinfacht und die Studien- und Prüfungstermine mit leistungssportlichen Terminen abgestimmt. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Profilquote für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Sie können vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern eine Zulassung erhalten, wenn

  • sie A-, B- oder C-Kader sind,
  • in der Hochschulsatzung eine entsprechende Passage enthalten ist (das ist in den meisten Hochschulen der Fall) und
  • die Zulassung zu dem erwünschten Studienfach allein durch die Hochschule entschieden wird.

Diese Regelung gilt bislang noch nicht für die NC-Studiengänge, die über die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben werden (Medizin, Pharmazie, Tiermedizin, Zahnmedizin).

Berufliche Perspektiven für Spitzensportlerinnen und -sportler

Die Sportförderstellen bei Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll bieten Spitzensportlerinnen und -sportlern gute Rahmenbedingungen für ihr Hochleistungstraining. Darüber hinaus bieten Bundespolizei und Zoll eine sportliche Karriere. Auch bei der Polizei des Landes NRW gibt es für Spitzensportlerinnen und -sportler gute Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, Leistungssport und Berufsausbildung parallel zu betreiben. Die Polizei NRW bietet eine flexible und individuelle Gestaltung des Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizeivollzugsdienst an. Damit kann die Ausbildung von 3 auf 5 Jahre gestreckt werden. Nach erfolgreicher Ausbildung erfolgt die Übernahme als Polizeikommissarin und Polizeikommissar in den gehobenen Politeivollzugsdienst des Landes NRW.
Darüber hinaus bieten Unternehmen (z. B. Bertelsmann AG, Bayer AG, Deutsche Annington) eine Berufsausbildung für Leistungssportlerinnen und -sportler an, die die Fortsetzung ihrer Sportkarriere ermöglicht. Dies beinhaltet, die Arbeitsverhältnisse mit flexiblen Arbeitszeiten oder auch individuelle Vertragsmodelle so zu gestalten, dass Sport und Beruf miteinander vereinbar sind.

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