Verbundsystem Schule – Schulischer Bildungsweg – eine doppelte Karriere

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Gespeichert von Flowconcept am 10. Februar 2015 - 11:08
Eine Frau lernt mit einer Jugendlichen zusammen an einem Tisch

Schulischer Bildungsweg - eine doppelte Karriere

Verbundsystem Schule und Leistungssport unterstützt die jungen Talente

Nordrhein-Westfalen verfügt mit zahlreichen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten über eine exzellente leistungssportliche Infrastruktur. Zu diesen leistungssportlichen Strukturen gehören die NRW-Sportschulen und die Partnerschulen des Leistungssports.

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An 41 Standorten in Nordrhein-Westfalen widmen sich insgesamt 53 Schulen der Förderung sportlicher Talente. Junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler können an den Sportschulen neben einer guten Schulbildung auch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm absolvieren. Hier erhalten sie optimale Rahmenbedingungen, um Schule und Leistungssport miteinander vereinbaren zu können. Mit mehr als 70 zusätzlichen Planstellen wird das Verbundsystem Schule und Leistungssport von der Landesregierung unterstützt. Zusätzlich wird dafür Sorge getragen, dass die notwendigen Sportstätten vorhanden sind.

Sportliche Ausbildung und das leistungssportliche Engagement fördern

Wesentliche Elemente der NRW-Sportschulen sind neben den sportmotorischen Tests in den Jahrgangsstufen 4 und 7 verbindliche fünf Stunden Sportunterricht pro Woche in den Jahrgangsstufen 5 bis 7. Eine sportmotorische Grundausbildung wird durch Trainerinnen und Trainer unterstützt. Vermehrte Bewegungs- und Sportangebote außerhalb des Unterrichts sollen zudem positive Effekte für die Leistungsbereitschaft und Leistungsentwicklung, für das Schulklima und das Miteinander sowie für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken. Hierfür ist durch die Landesregierung eine Leitlinie "Verbesserung der Arbeit im Sportunterricht in den Sportklassen 5 bis 7 an NRW-Sportschulen" entwickelt worden, um die Qualität des Sportunterrichts zu steigern. 

Beispiele aus dem Förderportfolio

In der Sekundarstufe I und II werden Maßnahmen wie regelmäßiges Frühtraining, die Freistellung für Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen sowie weitere individuelle Maßnahmen zur Förderung sportlicher Begabungen praktiziert.

Individuelle Leistungsentwicklung von hochbegabten Sportlerinnen und Sportlern erfordert je nach Sportart phasenweise einen hohen Zeitaufwand. Die vorgesehene zweijährige Qualifikationsphase ist mitunter dann nicht mehr ausreichend, so dass im begründeten Einzelfall die Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe um ein Jahr verlängert werden kann.

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Sport