Rückblick: Sportministerkonferenz

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Rückblick: Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister Deutschlands

2015 bis 2016 hat Sportministerin Christina Kampmann für NRW den Vorsitz der Konferenz

Sportministerin Christina Kampmann hat 2015 bis 2016 den Vorsitz der Sportministerkonferenz (SMK). Die SMK besteht seit dem Jahr 1977 und dient der Koordinierung der Sportförderung in den Ländern. Sie wahrt die Interessen aller Bundesländer im Bereich des Sports – auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene.

 

Die Sportministerkonferenz (SMK) besteht seit dem Jahr 1977. Sie dient der Koordinierung der Sportförderung in den Ländern. Darüber hinaus wahrt die SMK die Interessen der Länder im Bereich des Sports - sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in den Jahren 2015 und 2016 den Vorsitz in der Sportministerkonferenz geführt. Als Vorsitzende der SMK hatte NRW-Sportministerin Christina Kampmann das Ziel ausgegeben, die wichtige sozial-, bildungs- und gesundheitspolitische Rolle des Sports zu stärken und noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

In der Zeit des nordrhein-westfälischen Vorsitzes verständigten sich die Länder gemeinsam mit der Gesundheitsministerkonferenz und dem Bundesgesundheitsministerium darauf, durch gezielte und qualitätsgesicherte Sport- und Bewegungsangebote einen gesunden und bewegten Lebensstil zu fördern. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die Umsetzung der Nationalen Bewegungsempfehlungen in den Ländern sowie die Umsetzung des im Sommer 2015 verabschiedeten Präventionsgesetzes.

Darüber hinaus konnte die Sportministerkonferenz im vergangenen Jahr einen Erfolg in der jahrelangen Auseinandersetzung mit dem Bundesumweltministerium um eine Überarbeitung der Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO) verbuchen. Gerade in Ballungsgebieten führte eine immer näher an die Sportanlagen heranrückende Wohnbebauung dazu, dass die Nutzung von Sportanlagen aufgrund der geltenden Lärmschutzbestimmungen immer häufiger eingeschränkt wurde. Mit den nun erreichten Änderungen in der SALVO wird es zukünftig einfacher sein, dem Interesse an wohnortnahen Sportanlagen gerecht zu werden und gleichzeitig das berechtigte Interesse der Anwohner miteinander in Einklang zu bringen.

Neben weiteren zentralen Arbeitsfeldern wie der Integration von geflüchteten Menschen im Sport, der Stärkung der Freiwilligendienste oder der Berücksichtigung des organisierten Sports im Bundesteilhabegesetz, mit der unter anderem die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport gestärkt werden sollte, war die Reform der Leistungssportförderung in Deutschland das bestimmende Thema in der Vorsitzzeit Nordrhein-Westfalens.

Hierbei haben die Länder in enger Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium und dem Deutschen Olympischen Sportbund daran gearbeitet, die Förderung des Leistungssports effizienter und effektiver zu gestalten. Die Bedarfe der Athletinnen und Athleten sowie die der Trainerinnen und Trainer wurden dabei in den Mittelpunkt gerückt. Die Reform ist mit der Veröffentlichung des Endberichtes Ende 2016 allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Finanzierungsgespräche zwischen Bund und Ländern wurden für das erste Quartal 2017 angesetzt.

Mit Ablauf des Jahres 2016 endete die Zeit der nordrhein-westfälischen Sportministerin Christina Kampmann als Vorsitzende der SMK. Den Vorsitz für die Jahre 2017 und 2018 übernimmt der saarländische Sportminister Klaus Bouillon.

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Sport