Britta Peters wird Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr

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Britta Peters, neue Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr
19. April 2017

Britta Peters wird Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr

Britta Peters wird neue Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Die Kulturwissenschaftlerin, die aktuell als Kuratorin der Skulptur Projekte Münster tätig ist, übernimmt das Amt am 1. Januar 2018. Sie folgt auf Katja Aßmann, die sich ganz ihrer Aufgabe als Direktorin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf in Berlin widmen wird.

 

Britta Peters blickt auf eine langjährige Erfahrung als Kuratorin zurück und ist in der nationalen und internationalen Kunstszene sehr gut vernetzt. Als Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof realisierte sie von 2008 bis 2011 diverse Ausstellungen im semi-öffentlichen Raum des Harburger Bahnhofs. 2012 war sie eine der Kuratorinnen des Demonstrationen-Projekts in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Normative Orders im Frankfurter Kunstverein. 2014 initiierte sie das Projekt "Krankheit als Metapher. Das Irre im Garten der Arten" an verschiedenen Orten in Hamburg. Seit Januar 2015 gehört Peters zum Kuratorenteam der Skulptur Projekte Münster. Darüber hinaus lehrt sie seit 2013 unter anderem an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg und der Kunstakademie Münster. Peters schreibt für Kunstmagazine wie Camera Austria und frieze.

"Mit Britta Peters ist es gelungen, eine international renommierte Kuratorin für die Urbanen Künste Ruhr zu gewinnen. Ich bin sicher, dass sie die künstlerischen Experimente der Urbanen Künste Ruhr mit einer ganz eigenen Handschrift fortsetzen wird. Ich freue mich schon jetzt auf ihr erstes Programm im Jahr 2018", sagte NRW-Kulturministerin Christina Kampmann.

Mit der Berufung von Peters wird eine Veränderung in der künstlerischen Ausrichtung von Urbane Künste Ruhr einhergehen. Die erfahrene Ausstellungsmacherin wird Urbane Künste Ruhr neu definieren und die Weiterentwicklung der Kulturinstitution maßgeblich vorantreiben. "Das Ruhrgebiet verfügt über sehr gute Voraussetzungen für Kunstprojekte, die verschiedene Lebensbereiche berühren: Es gibt genügend Platz zum Arbeiten, ein breitgefächertes Interesse und auch Reibungspotenzial. Es reizt mich, diese Energie positiv zu nutzen. Dem Aufsichtsrat und der Findungskommission möchte ich für das in mich gesetzte Vertrauen und diese spannende Aufgabe danken", so die designierte Künstlerische Leiterin.
 
Urbane Künste Ruhr initiiert, entwickelt und koordiniert Kunstprojekte im öffentlichen Raum gemeinsam mit nationalen und internationalen KünstlerInnen sowie den Kultureinrichtungen und -netzwerken der Region. Neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr ein Teil der Kultur Ruhr GmbH in Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Regionalverbandes Ruhr mit Sitz in Bochum.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Urbane Künste Ruhr.

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