Bundesland Vorarlberg übernimmt "Kein Kind zurücklassen!"

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Gespeichert von MariaWiebold am 10. Mai 2016 - 11:05
13. Mai 2016

Bundesland Vorarlberg übernimmt "Kein Kind zurücklassen!"

Das österreichische Bundesland Vorarlberg wird nach den Sommerferien das Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" starten. Grundlage hierfür sind positive Erfahrungen aus dem Landesmodellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor", mit dem die Landesregierung NRW seit 2012 die Weichen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen stellt.

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Das österreichische Bundesland Vorarlberg wird nach den Sommerferien das Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" starten. Grundlage hierfür sind positive Erfahrungen aus dem Landesmodellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor", mit dem die Landesregierung NRW seit 2012 die Weichen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen stellt.

NRW-Familienministerin Christina Kampmann beglückwünscht das Bundesland Vorarlberg zur Entscheidung: "Ich freue mich, dass unsere Nachbarn eine klares Zeichen für Prävention setzen und wir mit unserem Modellvorhaben den Anstoß dafür geben konnten." Mit 'Kein Kind zurücklassen!' habe das Land NRW wichtige Erfahrungen gesammelt. Es sei schön, dass der Erfolg auch über Nordrhein-Westfalen hinausstrahle. "Ich wünsche allen Beteiligten in Vorarlberg gutes Gelingen", so Ministerin Kampmann.

"Vorarlberg lässt kein Kind zurück": Unter diesem Leitsatz steht ein ambitioniertes Modellvorhaben, das von Dornbirn und Rankweil gemeinsam mit dem Land lanciert wird. "Ziel ist, die Angebote in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziales optimal miteinander zu verknüpfen, um unsere Kinder und Jugendlichen sowie die Familien noch besser zu unterstützen – lückenlos von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben", erklärte Landeshauptmann Markus Wallner am Freitag (13. Mai) bei der Vorstellung des Konzepts im Dornbirner Rathaus. Weitere Vorarlberger Gemeinden haben bereits Interesse angemeldet.

Ziel von "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" ist es, durch den Aufbau kommunaler Präventionsketten die  Chancengerechtigkeit für alle in Vorarlberg lebenden Kinder und Jugendliche zu verbessern. Ein wichtiger Baustein der Präventionskette sollen dabei die aus NRW bekannten Familienzentren sein, über die Eltern am Ort der Kinderbetreuung niedrigschwellig mit Unterstützungsangeboten erreicht werden können. Zunächst werden drei Kommunen am Modellvorhaben teilnehmen, zwei weitere haben Interesse an einer Teilnahme.

Im Rahmen des Vorarlberger Landesprogramms familieplus fand im Jahr 2015 eine Exkursion nach Nordrhein-Westfalen statt, bei der verschiedene Modellkommunen von "Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" besucht wurden. Daraufhin entstand der Wunsch, ein auf die Verhältnisse im Vorarlberg angepasstes  Modellvorhaben durchzuführen. Bei der Umsetzung kann Vorarlberg nun auf die guten Kontakte nach NRW zurückgreifen.

Im Bundesland Vorarlberg leben knapp 385.000 Einwohner. Die Regierungskoalition bilden die Österreichische Volkspartei und die Grünen.

Weitere Informationen zum Projekt in Voralberg finden Sie hier.

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