Elterngeld

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Gespeichert von chefredakteur am 30. Oktober 2014 - 18:15
Junge Familie am Esstisch

Das Elterngeld

Elterngeld erhalten grundsätzlich alle Eltern, die sich Zeit für ihr Neugeborenes nehmen und ihr Kind selbst betreuen und erziehen.

Das Elterngeld ist eine Familienleistung mit Einkommensersatzfunktion. Es beträgt 67 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens, maximal 1.800 Euro monatlich. Wer im Jahr vor der Geburt über 1.200 Euro netto im Monatsdurchschnitt verdient hat, erhält weniger, mindestens aber 65 Prozent dieses monatlichen Nettos.

 

Nur wer so viel verdient, dass das Finanzamt von ihm die sogenannte "Reichensteuer" verlangt, hat keinen Anspruch auf Elterngeld. Das betrifft Alleinerziehende, die im Kalenderjahr vor der Geburt mehr als 250.000 Euro versteuern mussten, und Elternpaare, die zusammen mehr als 500.000 Euro zu versteuerndes Einkommen hatten.

Vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätige Eltern erhalten ein Elterngeld in Höhe von 300 Euro.

Grundsätzlich kann das Elterngeld für die Dauer von zwölf Monaten bezogen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können zwei weitere Bezugsmonate geltend gemacht werden.

Grundvoraussetzung ist immer die eigene Betreuung und Erziehung des Kindes durch die Mutter oder den Vater.

Auch ausländische Bürgerinnen und Bürger können das Elterngeld beantragen. Voraussetzung ist, dass sie nicht nur vorübergehend in Deutschland leben und einen Aufenthaltstitel haben, der zu einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Sie müssen daher im Besitz eines "qualifizierten Aufenthaltstitels" sein.

Elterngeld Plus

Am 7. November 2014 hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, mit dem das sogenannte Elterngeld Plus eingeführt wird. Das Elterngeld Plus erkennt die Pläne derjenigen an, die schon während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter, die mit einer gewissen Stundenzahl ihrer Arbeit nachgehen wollen, haben dann die Möglichkeit, länger als bisher Elterngeld in Anspruch zu nehmen und so gemeinsam das volle Elterngeldbudget zu nutzen. Wenn beide, Mutter und Vater, sich entscheiden, jeweils 25 bis 30 Stunden in der Woche zu arbeiten und sich damit auch die Zeit mit ihrem Nachwuchs zu teilen, gibt es einen zusätzlichen Partnerschaftsbonus in Form von vier zusätzlichen Elterngeld Plus-Monaten. Die Regelungen zum Elterngeld Plus sollen für Kinder gelten, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden. Weitere Details finden Sie hier.

In Nordrhein-Westfalen werden Anträge auf Elterngeld bei den Kreisen und kreisfreien Städten bearbeitet. Sie zahlen das Elterngeld aus und beraten bei Fragen zur Elternzeit.

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Fragen richten Sie bitte an Ihre örtliche Elterngeldstelle. Sie finden diese nach Postleitzahl und alphabetischer Listung hier.

Falls Sie dort eine Frage ausnahmsweise nicht klären können, richten Sie Ihre Frage bitte an die Bezirksregierung Münster, die die Fachaufsicht über die Elterngeldstellen führt:

Bezirksregierung Münster
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147 Münster

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