"Duale Karriere ist für Sportlerinnen und Sportler ein entscheidender Erfolgsfaktor"

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Gespeichert von Henning Severin am 25. April 2016 - 11:38
25. April 2016

"Duale Karriere ist für Sportlerinnen und Sportler ein entscheidender Erfolgsfaktor"

Sportstaatssekretär Bernd Neuendorf hat beim Internationalen Kongress „Nachwuchsförderung NRW 2016“ am 25. April an der Deutschen Sporthochschule Köln das Engagement des Landes NRW für den Leistungssport betont. "Der Leistungssport ist gesellschaftlich wichtig, weil er zentrale Werte wie Leistungsbewusstsein, Zielstrebigkeit, Disziplin, Fair Play und Teamfähigkeit vermittelt." Ein entscheidender Erfolgsfaktor sei für die Sportlerinnen und Sportler die Duale Karriere.

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Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses steht in diesem Jahr das Thema "Leistung ohne Limit – Erfolgsfaktoren der Athletenförderung". Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind unter anderem Expertinnen und Experten der sportwissenschaftlichen Institute der Universitäten und Hochschulen sowie der Sportfachverbände und Sportvereine.
 
Beim Kongress warb Staatssekretär Neuendorf für einen sauberen Sport: "Der Leistungssport kann seine große Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche nur entfalten, wenn er sich konsequent gegen Manipulationen, Doping, Missbrauch und Gewalt wehrt. Unsere Förderung ist an diese Voraussetzung gebunden."
 
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Athletinnen und Athleten aus NRW sei das Gelingen der "Dualen Karriere". In den meisten Fällen könne durch die sportlichen Erfolge eine finanzielle Absicherung der Aktiven für die Zeit nach dem Leistungssport nicht erreicht werden. "Deswegen ist eine Ausbildung oder die Sicherung eines Arbeitsplatzes von entscheidender Bedeutung."
 
Aus diesem Grund müssten das Land und die Sportlerinnen und Sportler gemeinsam Vorsorge für eine berufliche Perspektive treffen. "Wir – als Politik und als Gesellschaft insgesamt – haben hier gegenüber unseren Athletinnen und Athleten auch eine Verantwortung und Fürsorgepflicht." Besonders gut geregelt sei dies in NRW bereits im Schulbereich, bei den Hochschulen, aber auch bei verschiedenen Arbeitgebern – nicht nur im Öffentlichen Dienst. Die Förderung der Leistungssports ist in Nordrhein-Westfalen seit 1992 in der Landesverfassung festgeschrieben.
 
Auch bei der Vereinbarung von Leistungssport und Arbeit habe sich nach Ansicht von Staatsekretär Neuendorf viel getan. "Insbesondere die Sportstiftung NRW nimmt mit Ihrem Projekt der 'Zwillingskarriere' eine Vorreiterrolle ein. Ich freue mich sehr, dass nun auch die Stadt Düsseldorf ab dem Jahr 2017 neue Möglichkeiten für Sportlerinnen und Sportler im Bereich der Ausbildung schaffen wird und ich hoffe, dass auch andere Kommunen dem Beispiel folgen."
 
Der Kongress "Nachwuchsförderung NRW 2016" wir vom Sportministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport Köln (momentum), dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Sporthochschule Köln veranstaltet.

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