Ergänzendes Hilfesystem Sexueller Missbrauch im institutionellen Bereich

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Gespeichert von MariaWiebold am 4. Januar 2017 - 16:18

Ergänzendes Hilfesystem Sexueller Missbrauch im institutionellen Bereich

Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich. Nordrhein-Westfalen nimmt somit seine Arbeitgeberverantwortung für Missbrauchsfälle, die durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Landes zu verantworten sind, wahr.

 

Antragsberechtigt sind Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren (z.B. Auszubildende, bei denen das Land Nordrhein-Westfalen Arbeitgeber war; jugendliche Strafgefangene, Schülerinnen und Schüler). Zeitliche Voraussetzung ist, dass die Tat nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) und vor dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Rechte der Opfer sexuellen Missbrauchs (StORMG) am 30. Juni 2013 begangen wurde. Anträge können noch bis zum 31.12.2017 gestellt werden.

Die der Vereinbarung beigetretenen Länder nutzen die bereits eingerichteten Strukturen der Geschäftsstelle des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, so dass Anträge zunächst dort zentral zu stellen sind. Die Geschäftsstelle leitet die eingegangenen Anträge anschließend an das zuständige Bundesland zur Entscheidung weiter.

Betroffene können sich über den genauen Ablauf des Antragsverfaherens informieren und das Antragsformular aufrufen.

Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier

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