Fachtag Netzwerke Frühe Hilfen

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Gespeichert von chefredakteur am 11. November 2014 - 14:15
Kind zieht an einem Seil

Fachtag zur Bundesinitiative "Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012–2015"

Kölner Fachtag zur Koordination der Netzwerke stößt auf große Resonanz

Im Juli 2013 fand auf Einladung der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen ein Fachtag für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren der Frühen Hilfen statt. Ziel war es, die Bundeskoordinierungsstelle und die Landeskoordinierungsstelle vorzustellen sowie über die Umsetzung der Bundesinitiative zu informieren.

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Am 15. Juli 2013 hatte die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in Zusammenarbeit mit den beiden Landesjugendämtern zu einem Fachtag für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren der Frühen Hilfen nach Köln eingeladen. Ziel des Fachtages war es, im Rahmen der Bundesinitiative "Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012–2015" die Bundeskoordinierungsstelle sowie die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen Nordrhein-Westfalen vorzustellen und über die Umsetzung der Bundesinitiative zu informieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kommunen hatten zudem die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen auszutauschen, Handlungsbedarfe aus kommunaler Sicht zu benennen und sich gleichzeitig regional und überregional zu vernetzen.
 
Nach den Begrüßungen durch Staatssekretär Bernd Neuendorf und Landesrat Reinhard Elzer gab zunächst das Nationale Zentrum Frühe Hilfen als Bundeskoordinierungsstelle einen Überblick über seine Aktivitäten zur Koordination und Evaluation [Auswertung] der Bundesinitiative. Anschließend präsentierte die beim Ministerium angesiedelte Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen Nordrhein-Westfalen ihre Aufgaben und Aktivitäten. Außerdem wurde anhand der Erfahrungen in den Modellvorhaben Kein Kind zurücklassen! sowie dem LVR-Programm "Netzwerke gegen Kinderarmut“ darüber diskutiert, wie bereits bestehende Netzwerke (z. B. im Bereich Gesundheit, Bildung oder gegen Kinderarmut) zusammengeführt werden können.

Diskussion in Arbeitsgruppen verdeutlicht Notwendigkeit einer Koordinierungsstelle

In den folgenden Arbeitsgruppen fanden angeregte Diskussionen statt. Es wurde deutlich, dass die 186 nordrhein-westfälischen Jugendämter sehr unterschiedliche strukturelle und personelle Voraussetzungen bei der Netzwerkkoordination der Frühen Hilfen mitbringen, die nach Möglichkeit bei der weiteren Umsetzung und Ausgestaltung der Bundesinitiative berücksichtigt werden sollen.
 
Zum Auf- und Ausbau von Netzwerken Früher Hilfen sollen die Jugendämter im Rahmen der Bundesinitiative "Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012–2015" eine fachlich qualifiziert besetzte Koordinierungsstelle für ihr Netzwerk einrichten. Die Netzwerke sollen dazu beitragen, Frühe Hilfen als multiprofessionelle und frühzeitige Angebote vorzuhalten und zu gestalten. Bei dieser Aufgabe sind die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren wichtige und zentrale Akteurinnen und Akteure vor Ort.
 
Mit rund 160 Anmeldungen stieß der Fachtag auf große Resonanz und war ein gelungener Auftakt in einer Reihe von noch folgenden Informations- und Austauschveranstaltungen der Landeskoordinierungsstelle zu verschiedenen Themen im Rahmen der Bundesinitiative.

Dokumente und Materialien

Im Folgenden finden Sie Dokumentationen und Arbeitshilfen rund um die Tagung zum Download.

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