Fachtagung "Sexuelle Vielfalt und Sexuelle Vorurteile in der Jugendhilfe"

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Gespeichert von Henning Severin am 27. November 2015 - 15:50

Fachtagung "Sexuelle Vielfalt und Sexuelle Vorurteile in der Jugendhilfe"

Familienministerin Christina Kampmann hat am 23. November 2015 die Fachtagung "Lesbisch-Schwul Bi-Trans* - Lebenswirklichkeiten & Jugendhilfe" in Münster eröffnet. Die Veranstaltung richtete sich an Führungs- und Fachkräfte der freien und öffentlichen Träger. Im Zentrum stehen aktuelle Themen und Herausforderungen der Jugendarbeit für nicht-heterosexuelle Jugendliche und ihre besondere Situation und Lebenswirklichkeiten.

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"Die Notwendigkeit, mehr Angebote für Jugendliche unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität in der Jugendarbeit bereitzustellen, ist inzwischen in der Jugendarbeit anerkannt. Viele Träger bemühen sich, die Zielgruppe in den Blick zu nehmen und konkrete Angebote zu machen. Die Informations- und Fortbildungsangebote werden sehr gut angenommen. Damit sind wir dem Ziel, eine vorurteilsfreie und sichtbare Wertschätzung aller Kinder und Jugendlichen in den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit zu erreichen, ein gutes Stück näher gekommen", erklärte Kampmann.

Im Verlauf der Fachtagung wurden unter anderem Ergebnisse der Studie "Coming out und dann….?!" vorgestellt, die das Deutsche Jugendinstitut DJI hat im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSJ) durchgeführt hat.

"Für die Zukunft wird es weiter wichtig sein, Instrumente und pädagogische Ansätze für die Jugendarbeit zu entwickeln, die helfen, in der Breite der Angebote Jugendliche mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten als Zielgruppe mitzudenken. Hierzu können die Fachkräfte der Jugendarbeit einen maßgeblichen Beitrag leisten", erklärte die Ministerin. Veranstalter der Tagung war die NRW-Fachberatungsstelle sexuelle Vielfalt und Jugendarbeit "gerne anders!"

Hinweis: das * steht für geschlechtliche Identitäten wie transsexuell, transgender, transident und intersexuell oder intergeschlechtlich und wird für die Vielfalt dieser Lebensweisen verwendet. Das Sternchen* ist ein Oberbegriff für ein breites Spektrum von Identitäten, Lebensweisen und Lebenskonzepten, auch für solche, die sich geschlechtlich nicht verorten (lassen) möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://gerne-anders.de/.

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