Engagement von Unternehmen

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Gespeichert von chefredakteur am 29. Oktober 2014 - 14:13
Erzieherin spielt mit zwei Kindern ein Brettspiel

Familienfreundliches Engagement von Unternehmen zahlt sich aus

Mit Familienbewusstsein punkten

Die Mehrzahl der Beschäftigten wünscht sich bessere Rahmenbedingungen, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels tragen immer mehr Unternehmen aktiv dazu bei, dass ihre Beschäftigten eine bessere Balance zwischen Privat- und Berufsleben herstellen können. Betriebe profitieren gleich mehrfach davon.

 

In den letzten Jahren haben sich in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Unternehmen für mehr Familienfreundlichkeit im betrieblichen Alltag engagiert. Qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und sie im Betrieb zu halten ist dabei ihr wichtigstes Motiv. Denn immer mehr Beschäftigte wünschen sich bessere Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Es gibt mittlerweile schon viele Unternehmen, die nicht nur auf Bitten der Beschäftigten reagieren, sondern selbst aktiv dazu beitragen, dass ihre Beschäftigten eine Balance zwischen Privat- und Berufsleben herstellen können. Diese Unternehmen profitieren dabei von einer familienbewussten Personalpolitik, da die Mitarbeiterbindung und Motivation deutlich steigen. Viele dieser Unternehmen engagieren sich in der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW – einer gemeinsamen Initiative der Wirtschaft und des Landes.

Die Maßnahmen reichen dabei von familienfreundlicher Arbeitszeitgestaltung bis zu Online-Telearbeitsplätzen, von der Vermittlung qualifizierter Tagesmütter bis zur Gewährung von Familiendarlehen, von der Fortbildung für Väter und Mütter während der Elternzeit bis hin zu kreativen Vertretungsregelungen im Team.

Zwingende Voraussetzung für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist und bleibt ein qualitativ hochwertiges und ausreichendes Betreuungsangebot für Kinder

Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen sind wichtige Faktoren für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das seit 2007 eingeführte Elterngeld legt einen Berufsausstieg von einem Jahr bzw. 14 Monaten nahe. Betreuungsangebote für die Kinder ab diesem Alter werden mit Hochdruck ausgebaut. Auch Angebote für ältere Kinder im Anschluss an die Schule oder in den Ferien, eine Notfallbetreuung für Kinder bei Krankheit sowie gut aufeinander abgestimmte Betreuungs-, Arbeits- und Öffnungszeiten sind für Familien wichtig. Haushaltsbezogene Dienstleistungen (Bügelservice, Einkaufsservice) bieten weitere Unterstützungsmöglichkeiten.

Mit flexiblen Modellen wird dazu der Ausbau der Ganztagsbetreuung über alle Altersgruppen hinweg vorangetrieben. Öffentliche und private Arbeitgeber sollen dazu ermutigt werden, sich bei der Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder einzubringen, insbesondere bei den Unterdreijährigen, damit junge Paare wieder mehr Mut haben, ihre Kinderwünsche zu verwirklichen. Dabei müssen nicht immer eigene Betreuungseinrichtungen aufgebaut werden. Ein betriebsübergreifendes Engagement mehrerer Unternehmen oder die Zusammenarbeit mit nahegelegenen Einrichtungen können sinnvolle Wege auch für kleine Unternehmen sein. Das Ministerium hat in der Broschüre Mit Familie gewinnen. Betriebliche Unterstützungsmaßnahmen für aktive Unternehmen (PDF, 1,23 MB) verschiedene Möglichkeiten der betrieblich unterstützten Kinderbetreuung veröffentlicht. Dabei werden Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes, der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) sowie des KiFöG dargestellt. Praxisbeispiele ergänzen den theoretischen Teil der Broschüre.

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