Familienministerin Kampmann spricht mit Unternehmensverband über Vereinbarkeit

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Gespeichert von Henning Severin am 24. März 2016 - 13:18
23. März 2016

Familienministerin Kampmann spricht mit Unternehmensverband über Vereinbarkeit

Familienministerin Christina Kampmann hat beim Treffen mit dem Vorsitzenden des Verbandes Die Jungen Unternehmer, Dr. Hubertus Porschen, am 23. März über die Chancen der Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen. "Ich freue mich, dass sich die Jungen Unternehmer diesem wichtigen Thema angenommen haben", so Ministerin Kampmann. Dies sei ein wichtiges Zeichen für ein familienorientiertes Arbeitsklima.

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Das Familienministerium geht hier voran: Erst im Herbst 2015 wurde der Familienbericht NRW vorgestellt. Zentrales Ergebnis der Studie ist der Wunsch der Eltern nach mehr Zeit für die Familie – und das quer durch alle Gesellschafts- und Einkommensschichten. Im Januar lud Ministerin Kampmann Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbände zu einem Familiengipfel nach Düsseldorf. Gemeinsam verabschiedeten sie eine Erklärung, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken soll. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht ganz oben auf der politischen Agenda der Landesregierung", erklärte die Ministerin. "Wir müssen dabei auch die Chancen nutzen, die uns die Digitalisierung bietet." Vor allem im Bereich des mobilen Arbeitens könnten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zugunsten ihrer Familie profitieren. Aber es brauche auch eine Sensibilisierung von Führungskräften.
 
Auf dem Kongress "NRW 4.0: Lernen im digitalen Wandel" am 11. März in Neuss setzte sich Ministerin Kampmann dafür ein, die Digitalisierung auch im Bereich der frühkindlichen Bildung zu nutzen. "Digitale Medien fördern die Interaktion, auch bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Deshalb brauchen wir medienkompetente Eltern und Fachkräfte, die im Umgang mit den Medien unterstützen und Vorbild sein können." Diesen Aspekt sprach Ministerin Kampmann auch gegenüber Dr. Hubertus Porschen an. "Die Digitalisierung ist ein Schwerpunkt unserer Verbandsarbeit", erklärte der Vorsitzende. "Dieses Thema muss gesamtheitlich betrachtet werden. Das schließt auch die Frage ein, welchen Einfluss die digitale Entwicklung auf die frühkindliche Bildung hat." Sein Verband habe mit dem Familienministerium viele thematische Anknüpfungspunkte, an denen gemeinsam gearbeitet werden könne.
 
Die Jungen Unternehmer sind die branchenübergreifende Interessenvertretung in Deutschland für Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Der Verband mit Sitz in Berlin wurde 1950 gegründet und hat 1.500 Mitglieder.

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