Kultur und Schule

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Schulklasse musiziert zusammen

Landesprogramm Kultur und Schule

Kunstprojekte an Schulen sollen Zugang zu Kunst und Kultur eröffnen

Die Landesregierung will den schulischen Rahmen nutzen, um Kinder und Jugendliche zusätzlich zum normalen Unterricht an Kunst und Kultur heranzuführen.

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Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Landesprogramm Kultur und Schule.

Förderziele

Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturpädagogen zur Gestaltung von Projekten in die Schulen Nordrhein-Westfalens einzuladen. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur, unabhängig von deren Herkunft und ihrem sozialen Status.

Was wird gefördert?

Die Künstlerinnen und Künstler unterstützen die Schüler dabei, selber künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen.

Die Projekte finden in der Regel in 40 Einheiten à 90 Minuten über das ganze Schuljahr verteilt statt.

Wer kann teilnehmen?

  • Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen mit Projekten aus allen Sparten der Kultur: Theater, Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz, Film und Neue Medien. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verpflichten sich, an vier eintägigen Seminaren teilzunehmen, die von Fachinstitutionen veranstaltet werden. Hier bekommen sie Informationen über die Arbeitsbedingungen im schulischen Alltag und Unterstützung bei der Entwicklung konkreter Umsetzungsmöglichkeiten für ihre Projekte. Nach dem Besuch gehören die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Künstlerpool, der Schulen für die Suche nach geeigneten Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung steht.
  • Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie Schulen in privaten und kirchlichen Trägerschaften.

Wie wird gefördert?

Die Projekte werden mit maximal 3.050 Euro gefördert.

Projekte in Schulen erhalten 2.440 Euro aus Sondermitteln des Landes für dieses Programm.

Die Kommunen übernehmen einen Eigenanteil von 610 Euro.

Innovative Kooperationsprojekte mehrerer Schulen und Kommunen können ebenfalls gefördert werden.

Kunstschaffende und Schule wenden sich an das für sie zuständige Kultur- oder Kreiskulturamt. Freie Schulträger und Antragsteller von Sonderprojekten bewerben sich direkt bei der zuständigen Bezirksregierung.

Einzureichen sind folgende Unterlagen, die sowohl von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern als auch von der Schulleitung unterschrieben sein müssen:

  • ein Projektantrag (Formblatt),
  • eine Kurzbeschreibung des geplanten Projekts und
  • biografische Angaben zur Person, die das Projekt durchführen wird.

Bewerbungsschluss ist der 31. März des jeweiligen Jahres. Die benötigten Formulare und Hintergrundinformationen finden Sie hier zum Download:

Die Anträge auf Projektförderung erhalten Sie bei:

Wie wird ausgewählt?

Eine unabhängige Jury auf kommunaler oder Kreisebene schlägt der Bezirksregierung geeignete Projekte vor. Die dabei zu beachtenden Kriterien sind

  • die künstlerische und pädagogische Qualifikation der Projektleiterin bzw. des Projektleiters,
  • die Qualität der Projektideen und -planungen,
  • die Kontinuität des Angebots über ein gesamtes Schuljahr hinweg und
  • die vorrangige Förderung im Primarbereich bzw. von Schulen mit besonderem kulturellem Profil und von Schulen mit hohem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund.

Themen

Kultur