Franziska Knappheide als 50.000. Sporthelferin geehrt

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29. August 2016

Franziska Knappheide als 50.000. Sporthelferin geehrt

Sportministerin Christina Kampmann hat am 29. August 2016 in einer Feierstunde des Gymnasiums Martinum und der Marien-Hauptschule in Emsdetten die Schülerin Franziska Knappheide geehrt. Die 17-Jährige wurde als 50.000. Sporthelferin in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Sie engagiert sich in ihrer Schule in mehreren Sport-AGs und im Pausensport.

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"Mit dem Sporthelfer-Programm werden junge Menschen frühzeitig für das Ehrenamt begeistert. Das hilft unserer Gesellschaft und dem Sport. Ich freue mich, dass das Programm so erfolgreich ist", erklärte NRW-Sportministerin Kampmann. Pro Schuljahr werden durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer etwa 275.000 Kinder und Jugendliche in Bewegung gebracht.
 
Jens Wortmann, Präsidiumsmitglied des Landessportbundes NRW sagte: "Für den organisierten Sport muss der Fokus auf der noch intensiveren Einbindung der Sporthelferinnen und Sporthelfer in die praktische Vereinsarbeit liegen. Vereine bieten passende Einsatzmöglichkeiten und müssen den jungen Freiwilligen erfahrene Übungsleitungen an die Seite stellen." Die ausgezeichnete Franziska Knappheide ist hierfür ein gutes Beispiel: Die Fußballerin bringt sich nicht nur in der Schule ein, sondern erwirbt auch gerade eine C-Lizenz, um als Trainerin aktiv zu werden.

Die Ausbildung zur Sporthelferin und zum Sporthelfer ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 17 Jahren. Sie sollen Sportbotschafter in ihren Schulen oder ihrem Verein werden und dort Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche anbieten oder betreuen. Dies können unter anderem der Pausensport, Schulsportgemeinschaften, Schulsportfeste und Wettkämpfe, sportorientierte Projekte oder auch Schulfahrten sein.

Im Programm lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie Fachkompetenzen in Bezug auf die Inhalte der Sportart und Methoden. Die Ausbildung wird in der Regel von den Schulen durchgeführt. Bis 2018 sollen rund 1.200 Schulen für eine Teilnahme am Programm gewonnen werden. Oft bringen sich die Sporthelferinnen und Sporthelfer auch nach ihrer Schulzeit ein. Sei es im Freiwilligen Sozialen Jahr, als Vorstandsmitglieder in Vereinen oder Sportlehrkräfte.
Das Sporthelferprogramm gibt es seit 2001. Träger sind das Sportministerium Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, der BKK-Landesverband NORDWEST, die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen sowie die Sportjugend im Landessportbund NRW.

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