Freiwilligendienste sind ein großer Erfolg

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Gespeichert von Henning Severin am 4. Mai 2016 - 16:33
28. April 2016

Freiwilligendienste sind ein großer Erfolg

Die Freiwilligendienste in NRW sind ein großer Erfolg. Das ist das Ergebnis einer Evaluation des Bundesfreiwilligendienstegesetzes und des Jugendfreiwilligendienstegesetzes, die am 27. April im Jugendministerium in Düsseldorf vorgestellt wurde. Demnach würden knapp 90 Prozent der befragten Teilnehmenden die Teilnahme an einem Freiwilligendienst weiterempfehlen.

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Die Freiwilligendienste in NRW sind ein großer Erfolg. Das ist das Ergebnis einer Evaluation des Bundesfreiwilligendienstegesetzes und des Jugendfreiwilligendienstegesetzes, die am 27. April im Jugendministerium in Düsseldorf vorgestellt wurde. Demnach würden knapp 90 Prozent der befragten Teilnehmenden die Teilnahme an einem Freiwilligendienst weiterempfehlen.
 
Jugendministerin Kampmann freute sich über die Ergebnisse: „Das ist eine Bestätigung dafür, dass das FSJ und das FÖJ eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und die Träger und Einsatzstellen eine hervorragende Arbeit leisten“. Besonders erfreulich sei, dass sich das Spektrum der Freiwilligendienste im Hinblick an die gesellschaftlichen Veränderungen angepasst habe. „Beschränkte sich das Angebot im Freiwilligen Sozialen Jahr zunächst auf  den sozialen Bereich, spielen nun auch die Bereiche Sport. Kultur und Denkmalpflege eine wichtige Rolle.“ Ein weiteres Erfolgskonzept sei das Freiwillige Ökologische Jahr, bei dem der Natur- und Umweltschutz im Mittelpunkt steht. Ministerin Kampmann: „Junge Menschen erhalten hier die Gelegenheit, an ökologischen Themen aktiv teilzuhaben, sich einzusetzen und auszuprobieren.“
 
Die positiven Ergebnisse der landesspezifischen Auswertung, die über die vom Bundesfamilienministerium im Jahre 2012 in Auftrag gegebene Evaluation hinausgeht, stellte Dr. Dietrich Engels, Geschäftsführer des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, im Jugendministerium vor. Im Kern ging es bei der Auswertung nicht nur um eine Bestandsaufnahme der Strukturen und Formen der Freiwilligendienste in NRW, sondern auch um die Wirkungen und Auswirkungen eines Freiwilligendienstes auf die persönliche Entwicklung des Freiwilligen, auf die Einsatzstelle und auch auf den Träger.
 
Um das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen, gibt es im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes 10.000 neue Stellen. NRW hat hier bereits 408 Stellen belegt. Rund 110 Stellen konnten mit Flüchtlingen selbst besetzt werden (Stand 28.04.2016).
 
An der Vorstellung der Ergebnisse nahmen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Institutionen teil. Dazu zählen der Landesarbeitskreis des Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes, der Arbeitsausschuss Bürgerschaftliches Engagement der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen, der Landesjugendring und die Zentralstellen des Freiwilligen Ökologischen Jahres. Ebenfalls anwesend waren Trägervertreter, die Freiwilligendienste anbieten.

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