Gesundheitsmobil in Essen: Kinder und Eltern präventiv und nachhaltig erreichen

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Gespeichert von Henning Severin am 10. Februar 2017 - 12:10
10. Februar 2017

Gesundheitsmobil in Essen: Kinder und Eltern präventiv und nachhaltig erreichen

Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat sich am 10. Februar über die Arbeit des Kindergesundheitsmobils in Essen informiert. Das Fahrzeug kommt mit interaktiven Aktionen zu wichtigen Gesundheitsthemen direkt zu Kindern und Eltern in die Stadtteile im Essener Norden.

 

"Mit dem Kindergesundheitsmobil werden Kinder und Eltern präventiv und nachhaltig erreicht, es baut eine Brücke zwischen Bedarf und existierenden Angeboten. Mich persönlich überzeugt das Beratungsangebot, weil es allen zugänglich ist, kostenfrei und anonym zur Verfügung steht", erklärte Ministerin Kampmann. Das interdisziplinierte Team führte während des Besuchs der Ministerin mit einer Gruppe der Kita Heinrich-Strunk-Straße die Aktion "Händehygiene" durch.

Das Kindergesundheitsmobil ist ein Kooperationsprojekt der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung, der Stadt Essen und des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Essen. Vor Ort traft die Ministerin Dr. Micha Wirtz, Vorstand der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung, die das Projekt finanziert, Peter Renzel, Sozialdezernent der Stadt Essen, Ulrich Engelen, Leiter des Jugendamtes, sowie Thomas Grotenhöfer, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Essen e.V.

Seit über vier Jahren macht das Mobil an öffentlichen Plätzen, Kitas, Schulen und Flüchtlingsunterkünften in Stadtteilen im Essener Norden Halt, die von der Stadt in ihrem Konzept "Kinderarmut bekämpfen" als Stadtteile mit besonderem Handlungsbedarf identifiziert worden sind. Allein im Jahr 2016 verzeichnete das Mobil 5.271 Besucherinnen und Besucher. Von Frühjahr bis Herbst 2017 sind Haltestellen in Hörsterfeld, Borbeck, am Katernberger Markt sowie am Altenessener oder Karnaper Markt geplant.

Als Zielgruppe des Mobils sind insbesondere Kinder definiert, die nicht oder nur unzureichend in das Regelsystem integriert sind. Das Team besteht aus einer Projektleitung, Sozialpädagogen und einem Übungsleiter; unterstützt wird es durch ein Team von ehrenamtlich tätigen Kinderärzten. Durch die interdisziplinäre Besetzung ist eine ganzheitliche Einschätzung der Kindesgesundheit gewährleistet. Dabei ersetzt das Kindergesundheitsmobil keinen Arztbesuch, sondern schlägt vielmehr Brücken zu den bestehenden Hilfsangeboten in Essen.

 

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