Hilfe in den Favelas Rio de Janeiros

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Gespeichert von Henning Severin am 19. August 2016 - 16:43
19. August 2016

Hilfe in den Favelas Rio de Janeiros

Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat auf ihrer Brasilienreise ein Sozial- und Bildungszentrum in einem Komplex von sechs Favelas in Rio de Janeiro besucht, das für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine wichtige Anlaufstelle ist. Hier erfahren sie konkrete Hilfe: von Nachhilfe und Förderunterricht über Familienberatung oder medizinische Betreuung.

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Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat auf ihrer Brasilienreise ein Sozial- und Bildungszentrum in einem Komplex von sechs Favelas in Rio de Janeiro besucht, das für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine wichtige Anlaufstelle ist. Hier erfahren sie konkrete Hilfe: von Nachhilfe und Förderunterricht über Familienberatung oder medizinische Betreuung.
 
Ministerin Kampmann, die derzeit in ihrer Funktion als Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder bei den Olympischen Spielen ist, hat das Projekt ganz bewusst ausgewählt. "Die Olympischen Spiele begeistern Brasilien, aber trotzdem ist es wichtig, auch ein Auge für diejenigen zu haben, die es sich schlichtweg nicht leisten können, daran teilzunehmen. Hier leben immer noch 16 Millionen Menschen in extremer Armut, häufig ohne Zugang zu Bildung, Gesundheitssystem und sportlichen Einrichtungen. Bei 'GEFEP – Morro do Turano' geht es vor allem darum, Kindern Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft zu geben."
 
Der Complexo Turano am Fuße der sechs Favelas hat sich als geschützter Ort erwiesen, an dem Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien qualifizierte Gesprächspartner, Orientierungshilfe für den Alltag sowie ein breites Angebotsspektrum von Unterstützungsleistungen finden. Auf einem Bazar können sie günstig Kleidung, Schuhe und Spielzeug erwerben. Neben regelmäßiger Hausaufgabenhilfe gibt es Förderunterricht, Kurse mit computergestützter Lernsoftware und Aktivitäten zu Förderung der Kreativität. Auch die tägliche Mahlzeit spielt im Tagesablauf eine wichtige Rolle.
 
Vor Ort gaben die Kinder und Jugendlichen Einblicke in ihre aktuellen Projekte. Mit dabei waren unter anderem die Schülerinnen und Schüler der Musikschule des Projekts Ponto Cultural O Som das Comunidades aus Rio de Janeiro, die Theatergruppe aus Petrópolis sowie den Capoeira-Gruppen aus Nova Friburgo und Rio de Janeiro.
 
Das "GEFEP – Morro do Turano" wird von deutscher Seite seit vielen Jahren von den Vereinen "Kinder in Rio e. V." und "Die Sternsinger" unterstützt.

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