Johannes-Rau-Saal eingeweiht

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Gespeichert von Henning Severin am 7. März 2016 - 15:00
7. März 2016

Johannes-Rau-Saal eingeweiht

Familienministerin Christina Kampmann hat am 7. März im Haus der Stiftungen in Düsseldorf den Johannes-Rau-Saal eingeweiht. Der Name des Sitzungssaals erinnert an den sechsten Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, der das Land von 1978 bis 1998 regiert hat. An der Feierstunde nahm auch seine Witwe Christina Rau teil.

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Familienministerin Christina Kampmann hat am 7. März im Haus der Stiftungen in Düsseldorf den Johannes-Rau-Saal eingeweiht. Der Name des Sitzungssaals erinnert an den sechsten Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, der das Land von 1978 bis 1998 regiert hat. An der Feierstunde nahm auch seine Witwe Christina Rau teil.
 
"Es gibt keine politische Persönlichkeit, die unser Land über einen so langen Zeitraum so stark geprägt hat wie Johannes Rau", sagte Ministerin Kampmann. "Er hat Bleibendes geschaffen, sein politisches Erbe ist weiter lebendig." Johannes Rau bleibe ein überaus wichtiges Vorbild, auch für jüngere Generationen. "Gerade in diesen Tagen denke ich daran, wie gerne ich in den öffentlichen Debatten über die Flüchtlingsfrage, über die Gräben in unserer Gesellschaft auch seine kluge Stimme hören würde", erklärte Ministerin Kampmann.

An der Feierstunde nahmen mehr als 100 Personen teil. (c) MFKJKS NRW | Foto: Henning Severin

"Die Benennung des Sitzungssaales nach Johannes Rau macht einmal mehr deutlich, welche bleibenden Spuren Johannes Rau in Nordrhein-Westfalen hinterlassen hat", sagte Kampmann. Dies gelte auch für den Bereich der Stiftungen. Immer wieder habe Johannes Rau für die Gründung von Stiftungen geworben – und seine Botschaft sei angekommen: "NRW ist heute mit über 4.000 Stiftungen das Bundesland mit den meisten Stiftungen in Deutschland." Dazu gehören unter anderem die NRW-Stiftung und die Kunststiftung, die im Haus der Stiftungen ihren Sitz haben, aber auch die Heinz-Kühn-Stiftung oder die Stiftung Entwicklung und Frieden. Die Schwerpunkte liegen auf sozialen Zwecken, Erziehung und Bildung sowie Kunst und Kultur.
 
Johannes Raus wurde 1931 in Wuppertal geboren. Er wurde 1978 zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt und regierte bis zum Jahr 1998. Seine Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen stellte er unter das Motto "Versöhnen statt spalten". 1999 wurde es zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2004 inne. Johannes Rau verstarb am 27. Januar 2006 in Berlin.

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