"Jugendliche müssen mitreden, mitgestalten und mitbestimmen können"

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Gespeichert von Henning Severin am 29. Januar 2016 - 16:02
29. Januar 2016

"Jugendliche müssen mitreden, mitgestalten und mitbestimmen können"

Jugendministerin Christina Kampmann hat bei einem Empfang von Landtagspräsidentin Carina Gödecke am 29. Januar im Düsseldorfer Landtag mit Mitgliedern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Sportjugend Coesfeld darüber diskutiert, wie die Interessen der Jugendlichen von der Politik noch besser berücksichtigt werden können. Es ging bei dem Treffen auch um die Frage, wie junge Menschen für ehrenamtliches Engagement gewonnen werden können.

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Jugendministerin Christina Kampmann hat bei einem Empfang von Landtagspräsidentin Carina Gödecke am 29. Januar im Düsseldorfer Landtag mit Mitgliedern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Sportjugend Coesfeld darüber diskutiert, wie die Interessen der Jugendlichen von der Politik noch besser berücksichtigt werden können. Es ging bei dem Treffen auch um die Frage, wie junge Menschen für ehrenamtliches Engagement gewonnen werden können. "Jugendliche wollen sich engagieren. Dafür brauchen sie persönliche Freiräume und gute Möglichkeiten der Beteiligung", so Kampmann.
 
Eine lebendige Demokratie ohne die Jugend sei nicht denkbar, erklärte die Ministerin. Ohne sie sei kein Staat zu machen. "Jugendliche müssen mitreden, mitgestalten und mitbestimmen können. Mir ist das sehr wichtig!"
 
Ministerin Kampmann freute sich über das Engagement der 20 anwesenden Jugendlichen, die zuvor an einer Führung durch den Landtag teilgenommen und auch eine Plenarsitzung besucht hatten. "Ich danke den Jugendverbänden und den vielen Jugendlichen, die sich engagieren, ganz herzlich. Ich bin begeistert von ihren tollen Ideen. Sie machen unheimlich viel, was unsere Gesellschaft wirklich weiterbringt." Sie alle könnten sich darauf verlassen, dass die Landesregierung weiter voll hinter ihnen stehe. Kampmann sagte: "Die einmischende Jugendpolitik bleibt für uns ein starker Schwerpunkt."
 
Im Rahmen der Veranstaltung „Jung, aktiv und engagiert – Junge Menschen im Ehrenamt“ wurden im Dezember 2014 zwei Projekte von Mitgliedsorganisationen des Landesjugendrings vorgestellt und mit dem Engagementnachweis NRW ausgezeichnet. Die Sportjugend Coesfeld wurde für das regionale Projekt "Riesendenkzettel" geehrt, der Bund der Katholischen Jugend für das überregionale Projekt "72-Stunden-Aktion des BDKJ". Bei "Jung, aktiv und engagiert – Junge Menschen im Ehrenamt"  konnten sich jüngere Menschen, die sich für eine intensivere ehrenamtliche Tätigkeit interessieren, darüber hinaus über Möglichkeiten eines Engagements informieren.
 
Aktuell setzt sich der BDKJ mit der Strategie "U28 – Die Zukunft lacht" dafür ein, dass die Politik mit Hilfe der Jugendverbände durch die "U28-Brille". Die Sportjugend Coesfeld macht sich insbesondere für eine einmischende Jugendpolitik stark, also für die Berücksichtigung junger Menschen und deren Anliegen bei politischen Entscheidungen. Hierzu organisieren sie unter anderem die Aktion "Kinder- und Jugendpolitik groß schreiben", aber auch politische Kamingespräche und ein Praxisprojekt zur Entwicklung einer einmischen Jugendpolitik in Coesfeld.
 
Der BDKJ und die Sportjugend Coesfeld unterstützen intensiv das vom Landesjugendring NRW initiierte "Bündnis für Freiräume". Das Bündnis fordert Freiräume für junge Menschen im Sinne von Entschleunigung und Zeit für bürgerschaftliches Engagement.

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