Jugendliche nicht auf die Zuschauertribüne der Demokratie verbannen

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Gespeichert von Henning Severin am 20. April 2016 - 17:15
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20. April 2016

Jugendliche nicht auf die Zuschauertribüne der Demokratie verbannen

Jugendministerin Christina Kampmann hat in der Plenarsitzung am 20. April die Anstrengungen der Landesregierung in der Jugendarbeit unterstrichen: "Wir zeigen, dass wir für Verlässlichkeit und Planungssicherheit stehen." Die Jugend sei die Zukunft Nordrhein-Westfalens. "Sie ist stark, wir trauen ihr viel zu."

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Jugendministerin Christina Kampmann hat in der Plenarsitzung am 20. April die Anstrengungen der Landesregierung in der Jugendarbeit unterstrichen: "Wir zeigen, dass wir für Verlässlichkeit und Planungssicherheit stehen." Die Jugend sei die Zukunft Nordrhein-Westfalens. "Sie ist stark, wir trauen ihr viel zu."

Bei einem Besuch einem Kongress des Landesjungendrings habe sie darüber gesprochen, wie die Jugendpolitik als eigenständiges Politikfeld weiterentwickelt werden könne. Dabei sei es auch um die nächsten Schritte in der einmischenden Jugendpolitik gegangen. "Das war eine sehr gelungene Diskussion", erklärte die Ministerin. Sie warnte davor, Jugendliche auf die Zuschauerbühne der Demokratie verbannen. Zusammen mit dem Landesjugendring herrsche Einigkeit, dass die Absenkungen des Wahlalters auf 16 Jahre eine große Chance für Jugendliche sei, um sie für Demokratie und Politik zu begeistern.

In ihrer Rede wies Jugendministerin Kampmann darauf hin, dass die Landesregierung im Jahr 2011 den Kinder- und Jugendförderplan von 80 auf 100 Millionen Euro erhöht habe. Zwei Millionen Euro würden zusätzlich für die Offene Jugendarbeit eingesetzt. "Damit haben wir die Mittel gesichert. Dafür stehen wir in der Jugendpolitik."

Ministerin Kampmann erklärte, dass zu Beginn der nächsten Legislaturperiode ein neuer Kinder- und Jugendförderplan aufgestellt werde. "Zuvor werden wir im Herbst den Kinder- und Jugendbericht vorlegen. Dazu werden wir noch einmal eine ausführliche Diskussion haben."

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