Jugendministerin Kampmann lobt Arbeit der Fanprojekte

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Gespeichert von Henning Severin am 24. März 2016 - 10:48
22. März 2016

Jugendministerin Kampmann lobt Arbeit der Fanprojekte

Jugendministerin Christina Kampmann hat am 22. März in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen die Arbeit der Fanprojekte in Deutschland gewürdigt. "Sie leisten viel für die Gewaltprävention und bieten mit ihrer Arbeit Teilhabe, Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven für viele junge Menschen", sagte sie bei der 23. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e. V. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung stand das Thema "Back to the future!? – Soziale Arbeit 3.0 – Die neuen Herausforderung in der Fanprojekt-Arbeit".

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Ministerin Kampmann wies darauf hin, dass Fanprojekte in NRW Teil der Jugendhilfe seien und dies auch nach ihrer festen Überzeugung die richtige Einordnung dieser präventiven Jugendarbeit sei. Deshalb unterstützt das Land die 15 sozialpädagogischen Fanprojekte in NRW mit jeweils bis zu 60.000 Euro. "Die Fanprojekte brauchen, wie die übrige Jugendarbeit auch, gute Rahmenbedingungen. Dazu gehöre auch der Austausch und die Netzwerkarbeit." Deshalb unterstütze das Jugendministerium auch den Austausch durch eine NRW- Fachstelle. "So können sich die Fanprojekte konzeptionell gut weiterentwickeln und gemeinsame Antworten auf neue Herausforderungen finden." Dies gelte unter anderem für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus sowie die Arbeit mit Flüchtlingen. "Sie haben meine allergrößte Anerkennung für Ihre Arbeit", sagte Ministerin Kampmann.
 
In einer Diskussionsrunde mit Bernd Heinen (Nationaler Ausschuss Sport und Sicherheit, Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen), Peter Peters (FC Schalke 04), Hendrik Große Lefert (DFB), Peter Römer (Fachmagazin Transparent) und  Philip Krüger (Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e. V.) diskutierte Jugendministerin Christina Kampmann über die besonderen Herausforderungen und stellte die Prävention im Umgang mit Gewalt in den Fokus. In der Debatte um ein Zeugnisverweigerungsrecht zeigte sie sich gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fanprojekte gesprächsbereit.
 
Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 56 Fanprojekten, die nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit NKSS arbeiten,  diskutieren bis zum 24. März im Heimstadion des Schalker Fanprojektes unter anderem  darüber, wie die soziale Beziehungsarbeit mit jugendlichen Fans auch in Zukunft gelingen kann. Daneben beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fanprojekte mit neuen Entwicklungen in den Fanszenen und mit den zu erwartenden Folgen einer weiteren Kommerzialisierung des Fußballs.
 

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