"Kein Kind zurücklassen!": Start in die Planungsworkshops

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 9. März 2017 - 14:40
8. März 2017

"Kein Kind zurücklassen!": Start in die Planungsworkshops

Der erste Planungsworkshop im Rahmen des landesweiten Ausbaus der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" findet heute in Gummersbach statt. Für die 22 neuen Kommunen, die an "Kein Kind zurücklassen!“ teilnehmen, geht es nun in die Phase der Strategieentwicklung, die in den folgenden zwei Jahren zum Auf- und Ausbau der kommunalen Präventionskette führen soll.

 

Nachdem bereits in 19 von 22 Kommunen die Auftaktgespräche zwischen der kommunalen Spitze, weiteren Projektverantwortlichen in der Kommune und dem Leiter der Landeskoordinierungsstelle, Dr. Heinz-Jürgen Stolz, sowie der jeweiligen kommunalen Begleiterin stattgefunden haben, fällt nun der Startschuss in die inhaltliche Arbeit.

In dem Planungsworkshop kommen Entscheiderinnen und Entscheider der kommunalen Präventionslandschaft zusammen. Das sind verwaltungsinterne und -externe Akteure aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Soziales und Jugendhilfe sowie weitere Partnerinnen und Partner, die für den Auf- oder Ausbau der kommunalen Präventionskette wichtig sind. Gemeinsam gilt es, die ersten Eckpunkte für ein Präventionsleitbild zu formulieren. Dabei ist es wichtig, die gesellschaftlichen Herausforderungen und angestrebten Verbesserungen für die Kinder zu benennen, die Grundlage der kommunalen strategischen Ausrichtung sind. Eine Zusammenarbeit mit den "Kein Kind zurücklassen!"-Modellkommunen, die schon über vier Jahre Erfahrungen aus dem Modellvorhaben mitbringen, startet am 3. April 2017 beim nächsten Lernnetzwerktreffen im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen.

Die Initiative "Kein Kind zurücklassen" setzt auf eine Politik der Vorbeugung, die allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Es geht darum, die gesamte Entwicklung eines Kindes besser in den Blick zu nehmen und den Familien bestmöglich und frühzeitig helfen zu können. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte sowie die Polizei sollen dabei systematisch zusammenarbeiten.

Die Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wurde zwischen 2012 und 2016 in einer Modellphase mit 18 Kommunen erfolgreich erprobt. 2017 kommen weitere 22 Kommunen dazu. Eines der zentralen Vorhaben der Landesregierung – die vorbeugende Politik – geht damit in die Fläche. Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben umfasst das Netzwerk in der ersten Ausbaustufe jetzt 40 Kommunen. Dadurch werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

Weitere Informationen zur Landesinitiative gibt es hier.

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