Krefeld belohnt bürgerschaftliches Engagement

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 2. März 2017 - 12:00
Familienministerin Kampmann und der Krefelder Oberbürgermeister Meyer übergeben eine der drei ersten Ehrenamtskarten an Else Winkmann.
1. März 2017

Krefeld belohnt bürgerschaftliches Engagement

Mit einer Feierstunde im Ratssaal hat die Stadt Krefeld die Ehrenamtskarte eingeführt, mit der freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement gedankt wird. Familienministerin Christina Kampmann und Oberbürgermeister Frank Meyer unterzeichneten die Vereinbarung und gaben die ersten drei Karten an engagierte Ehrenamtliche aus. Krefeld ist die 214. Kommune in NRW, die die Ehrenamtskarte anbietet.

 

Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten landesweit rund 3.800 Vergünstigungen, wie zum Beispiel vergünstigten Eintritt in Schwimmbädern, Museen oder zu Kulturveranstaltungen. Die Ehrenamtskarte NRW wird seit 2008 zusammen mit den Kommunen umgesetzt und bislang wurden bereits mehr als 35.000 Ehrenamtskarten ausgegeben.

Ministerin Kampmann unterstrich die Bedeutung der Ehrenamtskarte: "Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, verdienen Anerkennung und Wertschätzung. Gemeinsam mit den Kommunen wollen wir den Freiwilligen in unserem Land etwas zurückgeben. Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für alle, die sich mit großem Engagement ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen. Ihr bürgerschaftliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar, es baut Brücken. Das zu würdigen und anzuerkennen liegt mir sehr am Herzen."

Oberbürgermeister Frank Meyer betonte: "Ohne ehrenamtliche Helfer könnte keiner der rund 220 Sportvereine in unserer Stadt existieren; ohne sie müssten Kirchen, Gemeindehäuser und Moscheen ihre Türen weitgehend schließen; ohne sie wäre unser Kulturleben – sowohl bei den städtischen Instituten als auch in der freien Szene – deutlich ärmer; ohne sie sähe es beim Umweltschutz und bei Projekten der Entwicklungshilfe ziemlich düster aus; ohne sie hätten gerade die Menschen, die am dringendsten Hilfe brauchen, weitaus weniger Chancen, Hilfe zu finden."

Partner der Ehrenamtskarte in Krefeld sind die Sparda-Bank und das Krefelder Freiwilligenzentrum, das von der Caritas und dem Katholischen Verein für soziale Dienste (SKM) getragen wird. Krefelder Bürger und Bürgerinnen, die sich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich in einem Verein, einer gemeinnützigen Einrichtung oder einer freien Initiative engagieren, können die Karte erhalten.

Die drei ersten Ehrenamtskarten erhielten Else Winkmann, Gabor Kiss und Annelie Plümer, die sich im Linner Seniorenclub Em Cavenn, bei Greenpeace und im Seniorenheim Dreikönigen-Haus sowie der Bahnhofsmission engagieren.



 

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