Leistungssportreform: Sportministerin Kampmann mit aktuellem Konzept zufrieden

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Gespeichert von Henning Severin am 8. November 2016 - 9:37
7. November 2016

Leistungssportreform: Sportministerin Kampmann mit aktuellem Konzept zufrieden

Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz, NRW-Sportministerin Christina Kampmann, hat sich am 6. November im Deutschlandfunk zufrieden über den aktuellen Stand der Leistungssportreform gezeigt: "Insgesamt begrüßen wir die Eckpunkte des Reformkonzepts sehr."

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Kampmann betonte in der Sendung "Sport am Sonntag", dass es wichtig und richtig sei, die Länder in den Reformprozess mit einzubinden. "Die Länder sind zuständig für die Nachwuchs-Leistungsportförderung", so Kampmann und verwies darauf, dass ohne diese Basisarbeit in den Ländern ein guter Spitzensport nicht möglich sei.

Das 40 Seiten starke Eckpunkte-Papier haben die Länder gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium sowie dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) entwickelt. Das Konzept wird am 10. und 11. November bei der 40. Sportministerkonferenz in Dortmund diskutiert. Das Finanzierungskonzept sowie die Entscheidung über das zukünftige Modell für die Olympiastützpunkte werde Gegenstand der Gespräche der nächsten Wochen. Bei der 40. Sportministerkonferenz werden die Länder ihre Positionen zum weiteren Vorgehen abstimmen.
 
Zur Diskussion über die drei Olympiastützpunkte Westfalen (Dortmund), Rhein-Ruhr (Essen) und Rheinland (Köln) sagte Kampmann: "Was feststeht ist, dass keine Stützpunkte wegfallen sollen, sondern dass es um eine Zusammenlegung der Träger geht. Für uns in Nordrhein-Westfalen ist klar, dass wir weiter mit unseren drei Olympia-Stützpunkten zusammenarbeiten möchten." Durch die Zusammenlegung der Träger solle eine Strukturverbesserung erzielt werden. "Ich möchte aber auch, dass die Vielfalt der Sportarten in NRW erhalten bleibt", so die Ministerin.

Die nachhaltige Förderung des Leistungssports in Nordrhein-Westfalen trägt erheblich zu den deutschen Erfolgen bei Olympischen und Paralympischen Spielen bei. Allein bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro waren Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen an rund 48 Prozent der Medaillen beteiligt.

 Das Interview in voller Länge können Sie hier (ab Minute 15) nachhören.
 

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