Sexuelle Identität und Orientierung

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Gespeichert von chefredakteur am 4. Dezember 2014 - 14:28
Zwei weibliche Jugendliche stehen unter einem Baum, halten sich an der Hand und schauen sich in die Augen

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTTI)

Landesregierung ist sich des Förderbedarfs von Projekten zum Abbau von Diskriminierung und zur Förderung von Toleranz bewusst

Jugendliche, die eine von der Mehrheit abweichende sexuelle Identität oder Orientierung haben, werden besonders häufig ausgegrenzt oder gar angefeindet. Die Landesregierung will Angebote für diese Zielgruppe fördern und dazu beitragen, dass gelebte Toleranz und Akzeptanz selbstverständlich werden.

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Die Angebote für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle müssen verbessert werden, um einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierung sowie zum Aufbau von Toleranz und zu mehr Miteinander zu leisten. Dessen ist sich die Landesregierung durchaus bewusst und hat dieses wichtige Thema der Jugendarbeit im Kinder- und Jugendförderplan berücksichtigt. Deshalb sollen auch im Zusammenhang mit LSBTTI gezielt Projekte gefördert werden, um mehr soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dadurch soll Chancengleichheit verwirklicht sowie Toleranz und Vielfalt auch in Bezug auf die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität gelebt und auf Dauer selbstverständlich werden. Auch die Jugendarbeit soll dabei einen Beitrag für ein gesellschaftliches Klima der gemeinsamen Verantwortung und Wertschätzung im Sinne einer Gesellschaft der Vielfalt leisten. Die Förderung von Projekten für LSBTTI-Jugendliche ist deshalb im Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen verankert.

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Jugend