Mehr Flexibilität bei den Betreuungszeiten

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Gespeichert von Henning Severin am 29. März 2016 - 11:28
29. März 2016

Mehr Flexibilität bei den Betreuungszeiten

Familienministerin Christina Kampmann hat sich im Interview mit der Rheinischen Post (Ausgabe vom 29. März 2016) für gute Betreuungsplätze stark gemacht. Dabei spielten die Öffnungszeiten der Kitas eine wichtige Rolle: "Es geht nicht um eine Ausweitung der Betreuung, sondern um mehr Flexibilität."

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Familienministerin Christina Kampmann hat sich im Interview mit der Rheinischen Post (Ausgabe vom 29. März 2016) für gute Betreuungsplätze stark gemacht. Dabei spielten die Öffnungszeiten der Kitas eine wichtige Rolle: "Es geht nicht um eine Ausweitung der Betreuung, sondern um mehr Flexibilität."
 
Langfristige Erfolge gegen Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen verspricht sich die Ministerin vom Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor". "Erste Ergebnisse werden wir noch vor der Sommerpause veröffentlichen", so Ministerin Kampmann.
 
Im Interview sprach die Ministerin auch über die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ): "Wir prüfen gerade, welche Prioritäten zu setzen sind." Dabei wolle sie auch die Ergebnisse des Familiengipfels im Januar berücksichtigen, bei dem sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft und gesellschaftlicher Verbände eine Erklärung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterzeichnet hat. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Situation von Familien im digitalen Wandel: "Ich kann mir gut vorstellen, dass Kitas mit Tablet-Computern arbeiten. Viele zwei oder Dreijährige sind ohnehin schon den Umgang gewohnt, wischen ganz selbstverständlich über den Screen." Nebenbei eröffne sich damit die Möglichkeit, schon im frühesten Kindesalter den kritischen Umgang mit diesen Medien einzuüben.
 
Ministerin Kampmann äußerte sich auch zum Kulturgutschutzgesetz. Sie erklärte, dass sich ihr Ministerium im Austausch mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters befinde: "Es gibt bei diesem Gesetz große Unsicherheit über die konkreten Auswirkungen. Ich setze mich dafür ein, dass Sammler und Händler Planungssicherheit haben und wissen, wie das Gesetz angewandt wird." Vor allem Dauerleihgaben an Museen und die vorübergehende Einfuhr etwa im Kunsthandel dürften nicht behindert werden.
 
Im Gespräch mit der Rheinischen Post ging es darüber hinaus um den aktuellen Situation der Kunstwerke, die sich im Besitz der Portigon AG befinden, die Sanierung des Düsseldorfer Schauspielhauses und ihre Rolle als Kulturministerin. Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

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