Mehr tun für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 12. Juli 2017 - 13:00
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12. Juli 2017

Mehr tun für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Integrationsminister Joachim Stamp sprach sich am 12. Juli im Düsseldorfer Landtag dafür aus, die Anstrengungen auf dem Weg zu Chancengleichheit am Arbeitsmarkt deutlich zu verstärken. Anonymisierte Bewerbungsverfahren seien dabei aber wenig hilfreich.

 

Das anonymisierte Bewerbungsverfahren, das die Vorgängerregierung eingeführt hat, sei ein defensiver Ansatz, so Stamp. Mögliche Diskriminierungen verschöben sich im Bewerbungsprozess lediglich nach hinten. Ein solches Verfahren könne den Bewerberinnen und Bewerbern zudem suggerieren, dass mit ihrer Bewerbung ein Makel verbunden sei.

Es gebe weiterhin keinen Nachweis, dass die pilotierte Einführung der anonymisierten Bewerbung in der Landesverwaltung irgendetwas gebracht habe, so Stamp. Auch in der freien Wirtschaft seien die Einschätzungen zur Wirksamkeit des Verfahrens sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen hätten sich inzwischen angeschlossen, andere sich aber wieder davon verabschiedet.

„Wir wollen in den Bewerbungsverfahren einen offenen und wertschätzenden Umgang mit Vielfalt erreichen“, sagte der NRW-Integrationsminister. Es sollten Instrumente geprüft werden, die mehr versprächen als das anonymisierte Verfahren. Stamp nannte hier die DIN Norm 33430, unter der sich eine Anleitung für Personaler verbirgt, Bewerbungsverfahren nach ganz klaren Qualitätskriterien durchzuführen. 
 

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