Mut zu Höchstleistungen: Olympioniken für Rio 2016 verabschiedet

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Gespeichert von Henning Severin am 13. Juli 2016 - 13:21
13. Juli 2016

Mut zu Höchstleistungen: Olympioniken für Rio 2016 verabschiedet

In wenigen Wochen beginnen die Olympischen Spiele und die Paralympics in Rio de Janeiro. Im Rahmen der Mutmacher-Tour hat Sportministerin Christina Kampmann am 13. Juli in Köln die Sportlerinnen und Sportler des Olympiastützpunktes Rheinland verabschiedet und allen viel Erfolg im Kampf um die Medaillen gewünscht.

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In wenigen Wochen beginnen die Olympischen Spiele und die Paralympics in Rio de Janeiro. Im Rahmen der Mutmacher-Tour hat Sportministerin Christina Kampmann am 13. Juli in Köln die Sportlerinnen und Sportler des Olympiastützpunktes Rheinland verabschiedet und allen viel Erfolg im Kampf um die Medaillen gewünscht.

Die Stationen der Mutmacher-Tour durch Nordrhein-Westfalen.

"In London 2012 war Nordrhein-Westfalen mit rund 35 Prozent aller deutschen Medaillen das erfolgreichste Bundesland. Das wünschen wir uns auch für Rio 2016!", erklärte Ministerin Kampmann. Nordrhein-Westfalen stelle auch bei diesen Spielen den größten Anteil des deutschen Teams. NRW wird in diesem Jahr voraussichtlich auch wieder ein Viertel der deutschen Mannschaften stellen. Allein vom Olympiastützpunkt Rheinland nehmen 80 Athletinnen und Athleten teil. "Nordrhein-Westfalen hat sich in Deutschland zu einem der erfolgreichsten Bundesländer im olympischen und paralympischen Sport entwickelt", so die Ministerin. Der Olympiastützpunkt Rheinland spiele dabei neben den Olympiastützpunkten Rhein-Ruhr und Westfalen eine wichtige Rolle.
 
Als Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder wird Ministerin Kampmann auch selbst nach Brasilien reisen und die deutschen Olympionikinnen und Olympioniken anfeuern. Sportstaatssekretär Bernd Neuendorf reist wenige Wochen später zu den Paralympics nach Rio de Janeiro.

Sportministerin Kampmann bekräftigte in Köln, wie wichtig der Landesregierung die Duale Karriere für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler ist. "Weil die meisten Athletinnen und Athleten keine finanzielle Absicherung für die Zeit nach dem Leistungssport haben, ist eine Ausbildung oder eine Sicherung eines Arbeitsplatzes von entscheidender Bedeutung." Deswegen müsse rechtzeitig eine berufliche Perspektive eröffnet werden. "In Politik und Gesellschaft haben wir die Pflicht, uns um die jungen Menschen zu kümmern, die sich für den Leistungssport entscheiden und sportliche Höchstleistungen erbringen. Wir müssen ihnen während und nach dem Sport Möglichkeiten bieten, die ihnen den späteren Einstieg in eine berufliche Zukunft erleichtern."

Sportministerin Kampmann verabschiedete auch die Hockeyspielerinnen und -spieler. (c) MFKJKS NRW | Foto: Henning Severin

Nordrhein-Westfalen ist bei der Dualen Karriere auf einem sehr guten Weg. Im Schulbereich, bei den Hochschulen, aber auch bei verschiedenen Arbeitgebern – nicht nur im Öffentlichen Dienst – gibt es entsprechende Regelungen. Darüber hinaus unterstützt die Sportstiftung NRW – eine bundesweit einmalige Einrichtung – die Sportlerinnen und Sportler.
 
Die Verabschiedung der Athletinnen und Athletinnen vor ihrer Abreise zu den Olympischen Spielen und den Paralympics war die dritte Station der Mutmacher-Tour von Ministerin Kampmann durch Nordrhein-Westfalen. Unter dem Titel „Zeit für Mutmacher“ besucht sie in den nächsten Tagen Einrichtungen und Projekte, die den Menschen in Nordrhein-Westfalen Mut machen, ihre Zukunft zu gestalten, sich zu engagieren oder über sich hinauszuwachsen.

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