Neuer Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses stellt Ensemble für Spielzeit 2016/2017 vor

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29. Februar 2016

Neuer Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses stellt Ensemble für Spielzeit 2016/2017 vor

Der künftige Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, Wilfried Schulz, hat am 29. Februar sein Ensemble für die Spielzeit 2015/2016 vorgestellt. Dabei erläuterte er auch seine Ideen und Pläne für weitere Ausweich-Spielstätten und eine Bürgerbühne.

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Wilfried Schulz wechselt zur nächsten Spielzeit vom Staatsschauspiel Dresden nach Düsseldorf. An der Elbe war der 64-Jährige seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 als Intendant tätig. Jetzt der Wechsel an den Rhein. Das Schauspielhaus Düsseldorf gehört zu den bedeutendsten Sprechtheatern Deutschlands.
 
Knapp ein Drittel des Ensembles bringt der neue Intendant aus Dresden mit. Dazu gehören die Schauspieler Christian Erdmann oder auch André Kaczmarczyk. Aus Bochum kommen Minna Wündrich und Florian Lange. Ebenso spielen ab dem Herbst in Düsseldorf: Thomas Wittmann (Berliner Ensemble), Michaela Steiger (Münchner Residenztheater) oder auch Torben Kessler (Schauspielhaus Frankfurt). Hinzu kommt eine Gruppe junger Nachwuchskünstler von der Schauspielschule. Vom aktuellen Ensemble bleiben unter anderem Andreas Grothgar, Claudia Hübbecker und Karin Pfammatter.
 
Wilfried Schulz möchte in der Landeshauptstadt auch eine Bürgerbühne unter derLeitung von Christof Seeger-Zurmühlen schaffen, für die sich Laiendarsteller bewerben können. Das Konzept wurde vom künftigen Intendanten bereits in Dresden umgesetzt.
 
Weil aufgrund mehrerer Baumaßnahmen zum sogenannten Kö-Bögen II, die in unmittelbarer Umgebung des Schauspielhauses erfolgen, das Gebäude bis mindestens Mitte 2017 nicht genutzt werden kann, hat sich der neue Intendant Wilfried Schulz zu einer veränderten Gesamtkonzeption bereiterklärt. Er nutzt verschiedene Ausweich-Spielstätten im Stadtgebiet. Neu ist ein Zelt auf dem Corneliusplatz am Anfang der Kö, das dort zwischen August und Oktober stehen wird. "Ich bin sehr glücklich über diesen Standort. Die Sichtbarkeit in der Stadt ist grandios", sagte Schulz. Das Zelt, das die Eröffnungspremiere und ein Familienstück zeigen werde, solle ein Anker in der Stadt sein, der die Menschen wieder neugierig auf ihr Stadttheater mache.
 
Zusätzlich zum Theaterzelt an der Kö und dem Central am Hauptbahnhof  wird es noch weitere Spielstätten an ungewöhnlichen Orten in der Stadt geben. Diese sollen in den nächsten Monaten bekanntgegeben werden.

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