„Nicht allein auf die Rolle des Geldgebers beschränken“

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Gespeichert von Henning Severin am 31. Januar 2016 - 12:49
3. Februar 2016

„Nicht allein auf die Rolle des Geldgebers beschränken“

Kulturministerin Christina Kampmann hat im Interview mit der Welt am Sonntag (Ausgabe 05/2016) über ihre Pläne in der Kulturpolitik gesprochen. "Ich sehe die Aufgabe des Landes nicht allein darin, sich auf die Rolle des Geldgebers zu beschränken", sagte Kampmann. Sie wolle hingegen eigene Akzente bei der individuellen Künstlerförderung, der kulturellen Bildung und der Digitalisierung setzen.

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Kulturministerin Christina Kampmann hat im Interview mit der Welt am Sonntag (Ausgabe 05/2016) über ihre Pläne in der Kulturpolitik gesprochen. "Ich sehe die Aufgabe des Landes nicht allein darin, sich auf die Rolle des Geldgebers zu beschränken", sagte Kampmann. Sie wolle hingegen eigene Akzente bei der individuellen Künstlerförderung, der kulturellen Bildung und der Digitalisierung setzen.

Digitalisierung bedeute vor allem, "das kulturelle Erbe zu sichern und leichter an Kunst und Kultur teilzuhaben." Im Vordergrund stehe die Archivierung von Büchern und der Ausbau von Internetportalen, um die Vermittlung von Kultur zu erleichtern.

Im Interview unterstrich Ministerin Kampmann, dass sie bei Künstlerinnen und Künstlern für gute Rahmenbedingungen sorgen wolle: "Als Ministerin ist es meine Aufgabe, der Kultur und den Kulturschaffenden im Land Planungssicherheit zu geben. Dafür stehe ich." Der Etat für 2016 sei um sieben Millionen Euro angehoben worden. Das sei nicht viel, aber ein Zeichen. "Wichtig ist, dass nicht gespart wird."

Daneben sprach die Ministerin unter anderem über eine Einbeziehung von Flüchtlingen in den kulturellen Prozess und die Kritik der Bundesländer am Entwurf des Kulturgutschutzgesetzes.

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

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