NRW bei der 67. Berlinale

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9. Februar 2017

NRW bei der 67. Berlinale

Vom 9. bis 19. Februar finden die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Die Film- und Medienstiftung NRW ist dieses Jahr mit insgesamt 27 geförderten Produktionen in allen wichtigen Festivalreihen der Berlinale vertreten. Mit "Ana, mon Amour" von Calin Peter Netzer, "Beuys" von Andres Veiel sowie "Mr. Long" von Sabu stehen gleich drei filmstiftungsgeförderte Produktionen im Wettbewerb um den Goldenen Bären.

 

Im Panorama ist Romuald Karmakars neuer Film "Denk ich an Deutschland in der Nacht" zu sehen. Im Forum wird "Meine glückliche Familie" von Nana & Simon gezeigt, der auch im aktuellen Wettbewerb des Sundance Festivals läuft. Mit "Offene Wunde Deutscher Film" präsentieren Dominik Graf und Johannes F. Sievert den Nachfolger ihres letztjährigen Berlinale-Films "Verfluchte Liebe Deutscher Film". Im Wettbewerb Generation K+ geht "Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei" von Ute von Münchow-Pohl an den Start. In der Reihe Perspektive Deutsches Kino ist Lars Hennings "Zwischen den Jahren" zu sehen. "Der junge Karl Marx" von Raoul Peck feiert seine Premiere im Berlinale Special. Hier wird auch erstmals Rainer Werner Fassbinders "Acht Stunden sind kein Tag" in der restaurierten Version präsentiert. Anlässlich des Todes von Werner Nekes wird der Film "Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern" als Ehrung im Berlinale Special laufen.

Das Festival präsentiert im offiziellen Programm auch zwei Uraufführungen der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM): den Abschlussfilm "Eisenkopf" von Tian Dong in der Sektion Perspektive Deutsches Kino und den experimentellen Kurzfilm "Oh Brother Octopus" von Florian Kunert im Wettbewerb Berlinale Shorts.
 
In der Reihe Lola@Berlinale präsentieren die Berliner Filmfestspiele Produktionen, die sich in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis befinden. Darunter sind in diesem Jahr 16 Kinofilme, die eine Förderung der Film- und Medienstiftung NRW erhalten haben: "Auf Augenhöhe" von Evi Goldbrunner, "Auf einmal" von Asli Özge, "Cahier Africain" von Heidi Specognas, "Das kalte Herz" von Johannes Naber, "Die Mitte der Welt" von Jakob M. Erwa, "Gleissendes Glück" von Sven Taddicken, "Happy Hour" von Franz Müller, "Kundschafter des Friedens" von Robert Thalheim, "Marija" von Michael Koch, "Mullewapp – Eine schöne Schweinerei" von Tony Loeser und Theresa Strozyk, "Nebel im August" von Kai Wessel, "Paula" von Christian Schwochow, "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" von Wolfgang Groos, der oscarnominierte "Toni Erdmann" von Maren Ade, "Wer ist Oda Jaune?" von Kamilla Pfeffer und "Wild" von Nicolette Krebitz.
 
Im Rahmen der 67. Berlinale wird der Mönchengladbacher Louis Hofmann als europäischer Shooting Star geehrt. Der 19-Jährige gehört zu den insgesamt zehn Nachwuchsdarstellerinnen und Nachwuchsdarstellern aus ganz Europa, auf deren Talent aufmerksam gemacht werden soll. Hofmann war bereits untere anderem in Filmen wie "Tom Sawyer", "Der fast perfekte Mann", "Unter dem Sand" und "Die Mitte der Welt" zu sehen. Damit tritt der Mönchengladbacher in die Fußstapfen von Daniel Brühl, Anna Maria Mühe und Moritz Bleibtreu, die in der Vergangenheit ebenfalls als Shootings Stars ausgezeichnet worden sind.
 
Kulturministerin Kampmann und Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf nehmen am 12. Februar am NRW-Empfang in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen teil, den das Land NRW traditionell mit der Film- und Medienstiftung veranstaltet. Dort treffen sich auch in diesem Jahr rund 1.000 Gäste aus Film, Medien, Politik und Wirtschaft.
 
Ausführliche Informationen zur 67. Berlinale gibt es hier. Hintergrundinformationen zum Festival finden Sie hier.
 

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