Ein neues Gesetz für die Kitas sowie bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Gespeichert von Henning Severin am 13. Januar 2016 - 8:44
13. Januar 2016

Ministerin Kampmann setzt Schwerpunkte für ihre künftige Arbeit: ein neues Gesetz für die Kitas sowie bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ihre ersten 100 Tage im Amt hat sie absolviert, nun kündigte Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, in Düsseldorf die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit an.

 

Ihre ersten 100 Tage im Amt hat sie absolviert, nun kündigte Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, in Düsseldorf die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit an. "Wir haben bereits im Dezember deutliche Verbesserungen am Kinderbildungsgesetz (KiBiz) angekündigt und werden die Mittel aus dem wegfallenden Betreuungsgeld  in Höhe von 430 Millionen Euro vollständig für die frühkindliche Bildung einsetzen. Doch das soll nur ein Anfang sein. Unser Ziel ist ein neues Gesetz. Wir werden auf dem Weg dahin vieles auf den Prüfstand stellen: unter anderem den Mindestpersonalschlüssel, Qualitätsstandards und die Finanzstruktur", erklärte Ministerin Kampmann.

Ganz besonders wichtig sei ihr dabei, in einen Dialog mit den kommunalen Partnern sowie mit den freien und kirchlichen Trägern zu treten, aber auch die Gewerkschaften und die Verbände der Beschäftigten sowie den Landeselternrat einzubeziehen. "Wir suchen den breiten Konsens, eine gemeinsame Basis, auf der das neue Gesetz entstehen soll. Wir wollen der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen rundum Stabilität verschaffen, zum Wohl der Kinder", sagte Kampmann.

Ein weiteres Thema, für das sich die Ministerin besonders einsetzen wird, ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nach dem im Herbst vorgestellten Familienbericht wird Christina Kampmann am 20. Januar zu einem großen Familiengipfel einladen, auf dem neben Wirtschaftsminister Garrelt Duin auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlich relevanter Verbände, der Kirchen, der kommunalen Spitzenverbände sowie von Unternehmensverbänden aus Nordrhein-Westfalen über das Thema diskutieren werden. Abgeschlossen werden soll der Familiengipfel mit einer gemeinsamen Erklärung über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

"Die Familie von heute ist grundlegend anders als sie es noch vor Jahren war. Sie ist gleichberechtigter geworden, bunter, offener und stellt größere Herausforderungen an alle. Mir geht es darum, den Familien das zu erleichtern, was sie sich für ihren Alltag wünschen: sich die Arbeit im Beruf und für die Familie partnerschaftlich zu teilen", sagte Kampmann.
 
Große Chancen sieht die Ministerin in diesem Zusammenhang auch durch die Digitalisierung. Es gebe in Nordrhein-Westfalen Unternehmen, die mit unterschiedlichen Konzepten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichterten. Etwa mit Teilzeit, eigenen Kitas, aber eben auch durch Telearbeit und Homeoffice. "Im Frühjahr werden wir Best Practice- Beispiele von Unternehmen vorstellen, die beweisen, dass sich ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen, sondern – im Gegenteil – in unserer modernen Gesellschaft zusammengehören", so Kampmann.

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