Kampmann auf "Mutmacher"-Tour: Besuch im Brückenprojekt für Flüchtlingskinder

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Gespeichert von MariaWiebold am 12. Juli 2016 - 11:50
Ministerin Christina Kampmann
12. Juli 2016

Familienministerin Kampmann auf "Mutmacher"-Tour: Besuch im Brückenprojekt für Flüchtlingskinder

Familienministerin Christina Kampmann startete heute ihre sommerliche "Mutmacher-Tour" mit einem Besuch des Brückenprojekts für Flüchtlingskinder "Am Funkturm" in Essen.

 

Familienministerin Christina Kampmann startete heute ihre sommerliche "Mutmacher-Tour" mit einem Besuch des Brückenprojekts für Flüchtlingskinder "Am Funkturm" in Essen. In dem Übergangswohnheim für gefährdete Flüchtlinge werden rund 35 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren betreut. Sie verbringen den Vormittag in Eltern-Kind-Gruppen, nachmittags werden Gruppenspiele, Bastelarbeiten und Spiele im Freien angeboten. Brückenprojekte sind ein niedrigschwelliges Angebot für Flüchtlingskinder als Vorbereitung auf die Kita. Ziel ist es, die Kinder sprachlich zu fördern und ihnen bei der Integration in Deutschland zu helfen. Das Projekt wird vom Essener Diakoniewerk getragen. Nordrhein-Westfalen bietet inzwischen rund 800 solcher Maßnahmen an, die von über 6.600 Kindern besucht werden können. "Die Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen, brauchen unsere Hilfe. Ganz besonders die Kinder. Die Brückenprojekte erleichtern ihnen die Eingewöhnung in die Kita, die Kinder erhalten erste pädagogische Förderung und erlernen spielerisch die Sprache", erklärte Ministerin Kampmann.

2015 stellte das Land Nordrhein-Westfalen sechs Millionen Euro für Brückenprojekte zur Verfügung, in 2016 sind es bislang 20 Millionen Euro. Inzwischen haben 150 der 186 Jugendämter Förderanträge für Brückenprojekte gestellt. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt auch für Kinder aus Flüchtlingsfamilien.

In den Sommerwochen wird Familienministerin Christina Kampmann zahlreiche Einrichtungen und Projekte aufsuchen, die den Menschen in Nordrhein-Westfalen Mut machen, ihre Zukunft zu gestalten. So besucht sie unter anderem am 13. Juli in Grefrath einen aus Syrien geflüchteten Englischlehrer, der mit Flüchtlingskindern arbeitet. In Köln verabschiedet sie Olympioniken und Paraolympioniken aus dem Rheinland, um ihnen Mut für den Wettkampf zuzusprechen. Am 14. Juli hospitiert die Familienministerin in einer Bielefelder Kita, um den Arbeitsalltag von Erzieherinnen näher kennen zu lernen. Außerdem wird sie bei einer Freiwilligenagentur Menschen begegnen, die sich engagieren und andere Menschen ermutigen.

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