Jugendministerin Kampmann besucht Kita der Seidensticker-Gruppe und Familienzentrum in Vlotho

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30. Januar 2017

Jugendministerin Kampmann besucht Kita der Seidensticker-Gruppe und Familienzentrum in Vlotho

Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat die Kindertagespflege "sei-mini" der Seidensticker-Gruppe in Bielefeld und das Familienzentrum "Sommerwiese" des Deutschen Roten Kreuzes in Vlotho besucht. "sei-mini" wurde Anfang Januar 2017 in der Firmenzentrale der Seidensticker-Gruppe eingerichtet, um den Beschäftigten des Unternehmens eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

 

Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann hat die Kindertagespflege "sei-mini" der Seidensticker-Gruppe in Bielefeld und das Familienzentrum "Sommerwiese" des Deutschen Roten Kreuzes in Vlotho besucht. "sei-mini" wurde Anfang Januar 2017 in der Firmenzentrale der Seidensticker-Gruppe eingerichtet, um den Beschäftigten des Unternehmens eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Über 70 Prozent der Belegschaft sind Frauen. "Das Unternehmen setzt Maßstäbe und bietet mit "sei-mini" ein Modell, das Schule machen wird. Der hohe Fachkräftebedarf und die große Anzahl der Mütter unter den Mitarbeiterinnen erfordern einen neuen Blickwinkel. Seidensticker hat das erkannt", erklärte Ministerin Kampmann bei der Einweihung der Kindertagespflege.

Mit öffentlicher Unterstützung hat die Seidensticker-Gruppe in einer 90 Quadratmeter großen Wohnung auf dem Firmengelände eine Kinderbetreuung für bis zu neun Kinder unter drei Jahren eingerichtet. Dazu gehört auch ein Spielplatz mit Klettergerüsten.

Anschließend war Ministerin Kampmann zu Gast im Familienzentrum "Sommerwiese" in Vlotho. Das Familienzentrum versteht sich als Treffpunkt für Familien sowie Bürgerinnen und Bürger des Quartiers. Es bietet vielfältige "Hilfen aus einer Hand" für Kinder und Eltern an. Dabei setzt die Einrichtung unter anderem einen Schwerpunkt bei den offenen Angeboten für Eltern. Es werden ein Elterncafé und kostenlose offene Sprechstunden zu Familien- und Erziehungsfragen sowie Logopädie und Ergotherapie angeboten. Darüber hinaus gibt es Selbstbehauptungskurse für Kinder, Kochkurse für Eltern und Vater-Kind-Aktionen. Das Familienzentrum "Sommerwiese" bietet bis zu 135 Plätze für Kinder in sieben Gruppen im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren an.

"Das Familienzentrum kann auf seine Arbeit stolz sein. Neben Bildungs- und Betreuungsangeboten ist das Familienzentrum eine Begegnungsstätte für alle Familien im Stadtteil. So können Kinder so früh wie möglich gefördert werden und Eltern Unterstützung bei der Erziehung finden", sagte die Ministerin.

Das Familienzentrum wird seit 2008 vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Seit 2011 erhält das Familienzentrum 13.000 Euro pro Jahr.

In Nordrhein-Westfalen gibt es im Kindergartenjahr 2016/2017 insgesamt fast 3.400 Kindertageseinrichtungen, die ihre Arbeit als Familienzentrum organisieren. Weitere 100 neue Familienzentren sind ab dem 1. August 2017 vor allem in benachteiligten Gebieten geplant.

Weitere Informationen zu den Familienzentren unter www.familienzentren.nrw.de

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