Kulturministerin Kampmann eröffnet NS-Dokumentation Vogelsang

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Gespeichert von Henning Severin am 12. September 2016 - 10:09
11. September 2016

Kulturministerin Kampmann eröffnet NS-Dokumentation Vogelsang

Kulturministerin Christina Kampmann hat gemeinsam mit Dr. Günter Winands, dem Stellvertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Forum Vogelsang im Nationalpark Eifel eröffnet. Die ehemalige sogenannte NS-Ordensburg Vogelsang soll nach jahrelangem Umbau als Ausstellungs- und Bildungszentrum genutzt werden.

 

Kulturministerin Christina Kampmann hat gemeinsam mit Dr. Günter Winands, dem Stellvertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Forum Vogelsang im Nationalpark Eifel eröffnet. Die ehemalige sogenannte NS-Ordensburg Vogelsang soll nach jahrelangem Umbau als Ausstellungs- und Bildungszentrum genutzt werden.

Das Ensemble repräsentativer NS-Monumentalbauten wurde von 1934 bis 1941 für den Führungsnachwuchs der NSDAP errichtet. Bis 2005 wurden Gebäude und Gelände als Truppenübungsplatz genutzt. Ministerin Kampmann übergab damit heute gleichzeitig die große Dauerausstellung "Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen" der Öffentlichkeit.

Ministerin Kampmann: "Die ehemalige 'Ordensburg Vogelsang' gehört zu den herausragenden Orten der Erinnerungskultur in Nordrhein-Westfalen. Ein Ort, der es ermöglicht, genau hinzusehen, was in der Zeit des Nationalsozialismus passiert ist. Denn die Frage nach der Verantwortung jedes Einzelnen ist eine Kernfrage des historisch-politischen Lernens und jeder demokrati-schen Bildung überhaupt."

Als Schulungsstätte für sogenannte NS-Junker angelegt, ist der hundert Hektar große Denkmalbereich heute ein exemplarischer "Täterort", an dem sich die fatale Attraktion des Nationalsozialismus auf karrierebewusste junge Menschen ebenso ablesen lässt wie die Wirkungskraft dieser monumentalen Architektur.

Die für die NS-Dokumentation verantwortliche Akademie Vogelsang IP, die von den Kommunen der Region und vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) getragen wird, steht unter der wissenschaftlichen Leitung des Historikers Stefan Wunsch. Die Grundlagen der Ausstellung wurden in einem Wissenschaftsteam um den Heidelberger Historiker Prof. Dr. Edgar Wolfrum erarbeitet.

Gefördert wurde die Dauerausstellung von der Europäischen Union, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bun-desministerium für Umwelt, Natur, Bau und Reaktorsicherheit und vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Die Landeszentrale für politische Bildung im Kulturministerium hat die Ausstellung fachlich begleitet und wird in Zukunft die NS-Dokumentation aus der jährlichen Grundförderung für NS-Gedenkstätten und NS-Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen unterstützen.

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