Ministerin Kampmann: Familienministerium fördert Projekt des Landesverbandes für Kindertagespflege Nordrhein-Westfalen

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Ministerin Christina Kampmann
4. April 2016

Ministerin Kampmann: Familienministerium fördert Projekt des Landesverbandes für Kindertagespflege Nordrhein-Westfalen

Ab April 2016 fördert das Familienministerium den Landesverband für Kindertagespflege Nordrhein-Westfalen bis Ende 2018 mit insgesamt rund 400.000 Euro, um einen neuen Fachdienst für Kindertagespflege zu unterstützen. Das gab Familienministerin Christina Kampmann in Düsseldorf bekannt. "Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag für gute Kindertagespflege in ganz NRW leisten. Mit diesem neuen Landesfachdienst werden wir die sehr gute Qualität der vielfältigen Angebote in der Kindertagespflege im Land sichern und weiterentwickeln", sagte Ministerin Kampmann.

 

Ab April 2016 fördert das Familienministerium den Landesverband für Kindertagespflege Nordrhein-Westfalen bis Ende 2018 mit insgesamt rund 400.000 Euro, um einen neuen Fachdienst für Kindertagespflege zu unterstützen. Das gab Familienministerin Christina Kampmann in Düsseldorf bekannt. "Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag für gute Kindertagespflege in ganz NRW leisten. Mit diesem neuen Landesfachdienst werden wir die sehr gute Qualität der vielfältigen Angebote in der Kindertagespflege im Land sichern und weiterentwickeln", sagte Ministerin Kampmann.
 
Tagesmütter und -väter übernehmen eine wichtige Aufgabe, besonders bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Damit sie angesichts wachsender fachlicher und gesellschaftlicher Anforderungen den Förderauftrag auch umsetzen können, brauchen sie professionelle Beratung. Diese wird vor allem durch die Fachvermittlungsstellen vor Ort geleistet, die es in allen 186 nordrhein-westfälischen Jugendamtsbezirken gibt. Mit der neuen Landesförderung wird diese örtliche Fachberatung zusätzlich unterstützt: Jugendamtsübergreifende Fragestellungen wie zum Beispiel im Kontext der Zuwanderung von Flüchtlingen oder das Thema "Großtagespflege" werden in Informationsmaterialien und Tagungen aufgegriffen.
 
In den letzten Jahren hat sich die Kindertagespflege in Nordrhein-Westfalen als hochwertiges Betreuungsangebot in familienähnlichem Umfeld etabliert. Immer mehr Eltern wählen die Kindertagespflege als erste außerfamiliäre Betreuung: wegen der festen Bezugsperson, des kleinen Betreuungsschlüssels und der Flexibilität. Gerade für die ganz Kleinen ist die Kindertagespflege wegen der Familiennähe und der engen Bindung eine attraktive und flexible Betreuungsform, die auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert.
 
Im Kindergartenjahr 2015/2016 werden in Nordrhein-Westfalen rund 43.000 Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder in Kindertagespflege gefördert. Die Zahl der in NRW tätigen Tagespflegepersonen betrug 2015 rund 13.000 und hat sich damit gegenüber 2006 (rund 6.300) mehr als verdoppelt. Für das Kindergartenjahr 2016/2017 wurden über 46.000 Plätze für unter Dreijährige in Kindertagespflege angemeldet.

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