Bürgerstiftung Gütersloh: Pionier der Bürgerstiftungsbewegung wird 20 Jahre alt

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Ministerin Christina Kampmann
19. Juni 2016

Ministerin Kampmann gratuliert Bürgerstiftung Gütersloh: Pionier der Bürgerstiftungsbewegung wird 20 Jahre alt

Familienministerin Christina Kampmann hat heute der Bürgerstiftung Gütersloh zum 20jährigen Jubiläum gratuliert. Als älteste Bürgerstiftung Deutschlands nimmt sie eine besondere Vorreiterrolle ein.

 

Familienministerin Christina Kampmann hat heute der Bürgerstiftung Gütersloh zum 20jährigen Jubiläum gratuliert. Als älteste Bürgerstiftung Deutschlands nimmt sie eine besondere Vorreiterrolle ein. "Die Bürgerstiftung Gütersloh engagiert sich seit zwei Jahrzehnten für ihre Stadt, setzt sich für die Belange Schwächerer ein und arbeitet daran, die Lebensqualität in Gütersloh weiter zu verbessern. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein", sagte Kampmann heute beim BürgerBrunch anlässlich des Jubiläums.

In ihrer Rede betonte die Ministerin die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements, das sich in besonderer Weise in der Bewegung der Bürgerstiftungen zeigt. "Nordrhein Westfalen ist mit 111 Bürgerstiftungen bundesweit Spitzenreiter. Neben dem starken persönlichen Engagement, das Bürgerstiftungen initiieren, generieren sie auch hohe Spenden". Bundesweit lag diese Summe im Jahr 2014 bei zwölf Millionen Euro. Dieses Geld wird von den Bürgerstiftungen gut in die Gesellschaft investiert. Fast die Hälfte der Mittel fließen in Bildung und Erziehung, gefolgt von Kunst und Kultur sowie dem sozialen Bereich.

"Bürgerstiftungen sind damit eine wichtige Säule in unserem Gemeinwesen. Es ist besonders erfreulich, dass immer mehr Menschen mit ihrer freiwilligen Arbeit für eine bessere Lebensqualität vor Ort und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft sorgen", erklärte Kampmann.

Die Zahl der Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, ist in den letzten fünf Jahren deutlich angestiegen. Mit rund sechs Millionen Menschen arbeiten in Nordrhein-Westfalen 41 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in einem Ehrenamt. Damit stieg die Engagementquote um 6,4 Prozentpunkte an (Quelle: bundesweiter Freiwilligensurveys 2014). "Dieses bunte und vielfältige bürgerschaftliche Engagement wollen wir weiter stärken, damit möglichst viele Menschen in unserem Land ein Ehrenamt übernehmen", erklärte Ministerin Kampmann.

Ziel der Landesregierung ist es, die Rahmenbedingungen für die Ausübung eines Ehrenamtes kontinuierlich zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel verlässliche Ansprechpartner, Information, Beratung und Qualifizierung genauso wie Anerkennung und Wertschätzung.

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