Sportministerin Kampmann besucht Olympische Spiele in Rio de Janeiro

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Gespeichert von Henning Severin am 22. August 2016 - 16:35
22. August 2016

Sportministerin Kampmann besucht Olympische Spiele in Rio de Janeiro

NRW-Sportministerin Christina Kampmann hat in ihrer Funktion als Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro besucht.

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NRW-Sportministerin Christina Kampmann hat in ihrer Funktion als Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro besucht.
 
Insgesamt hat Deutschland bei den Sommerspielen 42 Medaillen gewonnen. Darunter 17 Mal Gold, 10 Mal Silber und 15 Mal Bronze. An 19 Medaillen waren Athletinnen und Athleten aus dem Sportland NRW beteiligt. Das entspricht einer Quote von 45 Prozent. Eine detaillierte Übersicht finden Sie in unserem Ergebnisticker aus Rio.
 
Neben Wettbewerben mit deutscher Beteiligung stand für die Ministerin das Gespräch mit den Sportlerinnen und Sportlern im Mittelpunkt. Im Deutschen Haus gab es Gelegenheit, sich mit den Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen und den anderen Bundesländern über die aktuelle Situation im deutschen Leistungssport auszutauschen.
 
Daneben besuchte Sportministerin Kampmann das deutsche Olympische Jugendlager, das von der Deutschen Sportjugend und der Deutschen Olympischen Akademie unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes in der jeweiligen Olympiastadt organisiert wird. Es richtet sich an rund 50 junge angehende Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Deutschland, die vor Ort den deutschen Sport als Botschafterinnen und Botschafter bei den Olympischen Spielen repräsentieren. Zum Jugendlager gehören unter anderem interkulurelle Workshops, Dialogforen und Diskussionsrunden mit Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Gesellschaft. "Ich bin begeistert, wie viele Gedanken sich die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit brasilianischen Jugendlichen gemacht haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine neue Generation auch die olympische Idee neu prägen wird", erklärte Sportministerin Kampmann.
 
Bei einem Besuch des sozialen Projekts "GEFEP – Morro do Turano" hat sich die Ministerin über ein Sozial- und Bildungszentrum in den Favelas Rio de Janeiro informiert. Es ist für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine wichtige Anlaufstelle. Hier erfahren sie kostenlose Unterstützung: von Nachhilfe und Förderunterricht über Familienberatung bis hin zur medizinischen Betreuung. Ministerin Kampmann sagte vor Ort: "Die Olympischen Spiele begeistern Brasilien, aber trotzdem ist es wichtig, auch ein Auge für diejenigen zu haben, die es sich schlichtweg nicht leisten können, daran teilzunehmen. Hier leben immer noch 16 Millionen Menschen in extremer Armut, häufig ohne Zugang zu Bildung, Gesundheitssystem und sportlichen Einrichtungen. Bei 'GEFEP – Morro do Turano' geht es vor allem darum, Kindern Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft zu geben."

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