Sportministerin Kampmann gibt Startschuss für das Integrationsprojekt "SPUR"

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Eroeffnung_SPUR
Sportministerin Christina Kampmann bei der Eröffnungsveranstaltung des Integrationsprojekts "SPUR“
13. März 2017

Sportministerin Kampmann gibt Startschuss für das Integrationsprojekt "SPUR"

Sport baut Barrieren ab und hilft beim Sprachenlernen. Das nutzt das Projekt "Spielen, bewegen und sprechen mit jungen Flüchtlingen". Am 9. März ist "SPUR" mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Grundschule Heinrich-Strunk-Straße in Essen-Altendorf gestartet. Sportministerin Christina Kampmann lobte den innovativen Ansatz.

 

Mit dem Projekt "Spielen, bewegen und sprechen mit jungen Flüchtlingen", kurz "SPUR", fördert das Sportministerium NRW ein innovatives Integrationsprojekt der Universität Duisburg-Essen. In den kommenden zwei Jahren entwickeln Partner aus der Flüchtlingsarbeit, Sportvereinen und Schulen in den Städten Essen, Duisburg, Mühlheim und Gelsenkirchen gemeinsame Sportangebote, die jungen Flüchtlingen das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern und bei der Orientierung und Integration in der neuen Nachbarschaft helfen sollen.

Prof. Dr. Ulf Gebken von der Universität Duisburg-Essen hat das Projektkonzept entwickelt. Es besteht aus vier Bausteinen, darunter Sport-AGs an Schulen, Workshops zu "Sprachförderung in Bewegung", "Spielzeiten" im Flüchtlingsheim sowie offenen Bewegungsangebote.

Ankerpunkt ist dabei die jeweilige von den jungen Flüchtlingen besuchte Grundschule, darunter auch die Grundschule Heinrich-Strunk-Straße in Essen-Altendorf, bei der am 9. März der Startschuss des Projektes fiel. Die Schule hat einen großen Migrantenanteil und eine sogenannte Seiteneinsteigerklasse für Flüchtlingskinder im Grundschulalter mit derzeit etwa 30 Schülern.

Die Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Ulf Gebken haben in den letzten Jahren vielfältige Erfahrungen mit Integrationsprojekten im Sport unterschiedlicher Art gesammelt und dabei bundesweit viel Anerkennung erworben. Die Verbindung von Bewegungsförderung und Zweitsprachenerwerb ist wissenschaftlich belegbar.

Sportministerin Christina Kampmann lobte den neuartigen Ansatz des Projektes: "Wir alle wissen, wie wichtig Bewegung für den Spracherwerb unserer Jüngsten ist.", sagte sie bei der Eröffnungsveranstaltung in Essen. "Im Projekt 'SPUR' wird diese Idee weiterentwickelt, indem Bewegung und Sport als Motor beziehungsweise Unterstützer für den Zweitspracherwerb betrachtet werden. Dies ist innovativ und aus meiner Sicht unterstützungswert. Ein weiterer Grund ist aber auch die große Integrationskraft des Sports, auf die das Projektkonzept setzt – mit Recht!"

Das Projekt mit zweijähriger Laufzeit hat im Oktober 2016 seine Arbeit aufgenommen. Das Vorhaben wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 140.000,- Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes.

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