"Sportstiftung NRW ist bundesweit beispielhaft"

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6. April 2016

"Sportstiftung NRW ist bundesweit beispielhaft"

Sportministerin Christina Kampmann hat im Rahmen der Kuratoriumssitzung am 6. April in Düsseldorf die Arbeit der Sportstiftung NRW gelobt: "Seit 15 Jahren trägt die Sportstiftung wesentlich dazu bei, die Sporttalente in unserem Land langfristig und effizient an das nationale und internationale Spitzenniveau zu führen."

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Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Ausblick auf die Olympischen Spiele und Paralympics in Rio de Janeiro im Sommer sowie die momentane Strukturreform des Leistungssports in Deutschland. Zu beiden Themen referierte Dirk Schimmelpfennig, Leistungssportdirektor des DOSB. Ministerin Kampmann, die bis Ende 2016 Vorsitzende der Sportministerkonferenz ist, unterstrich die Rolle der Länder bei der Förderung des Leistungssports und von ihnen angestrebte Reform in diesem Bereich. Auf der Sitzung der Sportministerkonferenz im November 2015 wurde hierzu ein Beschluss für eine Reform des Leistungssports gefasst.
 
Die Sportstiftung NRW ist ein wichtiger Kooperationspartner in der Struktur der Leistungssportförderung in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit ihr, den Olympiastützpunkten und dem Landessportbund hat das Sportministerium das Programm "Leistungssport 2020 - Förderung von Eliten und Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen" erarbeitet, das sukzessive umgesetzt wird. Ein Schwerpunkt der Aufgaben der Sportstiftung innerhalb dieses Verbundes liegt in der individuellen Förderung von Nachwuchsleistungssportlerinnen und Nachwuchssportlern mit besonderer sportlicher Perspektive sowie Athletinnen und Athleten, die sich im Schnittstellenbereich zwischen Landeskader- und Bundeskaderstatus befinden.
 
Die Förderung reicht dabei von monatlicher finanzieller Unterstützung bis zur Ausschüttung von Medaillenprämien bei den Olympischen Spielen und den Paralympics. Daneben unterstützt die Stiftung die Athletinnen und Athleten bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, um die duale Karriere von Leistungssport und Beruf zu ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die projektbezogene Förderung von Trainerstellen in den Verbänden und Erzieherstellen in den Internaten der Sportschulen. Seit 2001 konnten durch die Stiftungsmittel rund 150 neue Trainer- und Erzieherstellen geschaffen werden.
 
"Die Sportstiftung NRW ist bundesweit beispielhaft, wenn es um die systematische Förderung des Nachwuchses im Leistungssport geht", sagte Ministerin Kampmann. "Durch diese umfangreiche Unterstützung hat sie maßgeblich dazu beigetragen, dass NRW als das Sportland Nr. 1 in Deutschland gilt. Das ist eine beachtliche Leistung und hat unser aller Respekt verdient."
 
Ministerin Kampmann nahm in ihrer Funktion als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende an dem Treffen teil. Sie wurde dabei von Sportstaatssekretär Bernd Neuendorf begleitet. Geleitet wurde die Sitzung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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