Start der Special Olympics National Games

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6. Juni 2016

Start der Special Olympics National Games

Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder, NRW-Sportministerin Christina Kampmann, hat am 6. Juni an der Eröffnung der Special Olympics National Games in der TUI-Arena in Hannover teilgenommen. Rund 4.800 Athletinnen und Athleten kämpfen bis 10. Juni in 18 Sportarten um die Medaillen. Es handelt sich dabei um die größte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

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Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder, NRW-Sportministerin Christina Kampmann, hat am 6. Juni an der Eröffnung der Special Olympics National Games in der TUI-Arena in Hannover teilgenommen. Rund 4.800 Athletinnen und Athleten kämpfen bis 10. Juni in 18 Sportarten um die Medaillen. Es handelt sich dabei um die größte Sportveranvtaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbsbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen.

"Die Special Olympics National Games sind ein herausragendes Sportereignis. Sie zeigen, dass jeder zu sportlichen Höchstleistungen fähig ist – ganz unabhängig von den geistigen oder körperlichen Voraussetzungen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und freue mich mit Sportdeutschland auf eine spannende Woche hier in Hannover", erklärte die Ministerin.

Sportministerin Christina Kampmann (r.) im Gespräch mit Gerhard Stiens (l.) und Anna-Lena Schiel von Special Olympics Deutschland in Nordrhein-Westfalen e. V. (c) MFKJKS NRW | Foto: Nils Klagge

Vor der Eröffnungsfeier sprach Sportministerin Kampmann mit Vertreterinnen und Vertretern von Special Olympics Deutschland (SOD) über die wichtige Arbeit des Verbandes. SOD ist als Verband mit besonderen Aufgaben Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und bietet mehr als 40.000 Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderungen Wahlmöglichkeiten von behinderungsspezifischen bis hin zu inklusiven Angeboten.

Die Spiele sind Teil der internationalen Special Olympics-Bewegung. Sie finden seit 1998 regelmäßig statt. In diesem Jahr nehmen 15 Landesverbände und drei internationale Delegationen aus Belgien, Polen und Palästina. an den Special Olympics National Games teil. Schirmherrin ist die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt.

Special Olympics Deutschland veranstaltet im jährlichen Wechsel Nationale Sommer- und Winterspiele. Wettkämpfe gibt es auch regelmäßig in Nordrhein-Westfalen sowie auf europäischer und internationaler Ebene. 2017 finden die internationalen Special Olympics Winter Games in Schladming, Österreich, statt. Vorherige Austragungsorte in der jüngeren Vergangenheit waren Pyeongchang (internationale Winterspiele 2013), Antwerpen (europäische Sommerspiele 2014), Düsseldorf (deutsche Sommerspiele 2014), Paderborn (NRW-Spiele 2015) und Los Angeles (internationale Sommerspiele 2015).
    
Die Special Olympics feierten 1968 Premiere und sind mittlerweile die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Knapp vier Millionen Athleten aus 170 Ländern haben bislang an den Special Olympics teilgenommen.

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