Tag der Kinderhospizarbeit

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Gespeichert von Henning Severin am 10. Februar 2016 - 15:59
10. Februar 2016

Tag der Kinderhospizarbeit

Der 10. Februar ist der Tag der Kinderhospizarbeit. Er wird vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e. V.) in diesem Jahr bei einer zentralen Veranstaltung in Lünen begangen. Familienministerin Kampmann hat die Schirmherrschaft übernommen und trägt als Zeichen der Solidarität ein grünes Band. "Der Deutsche Kinderhospizverein hat in seinen mehr als 25 Jahren Arbeit viel erreicht. Er hat geholfen, ein trauriges Thema zu enttabuisieren: Die Situation sterbenskranker Kinder und ihrer Eltern", so die Ministerin.

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Der 10. Februar ist der Tag der Kinderhospizarbeit. Er wird vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e. V.) in diesem Jahr bei einer zentralen Veranstaltung in Lünen begangen. Familienministerin Kampmann hat die Schirmherrschaft übernommen und trägt als Zeichen der Solidarität ein grünes Band. "Der Deutsche Kinderhospizverein hat in seinen mehr als 25 Jahren Arbeit viel erreicht. Er hat geholfen, ein trauriges Thema zu enttabuisieren: Die Situation sterbenskranker Kinder und ihrer Eltern", so die Ministerin.
 
Jedes Jahr am 10. Februar weist der DKHV e. V. bei einer zentralen Veranstaltung auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihren Familien hin. In Lünen unterstützen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Verein dabei. Mehrere Schulen haben Menschenketten gebildet oder bringen Ballons zum Hansesaal, in dem heute Abend die zentrale Veranstaltung des Vereins stattfindet. Am Rathaus ist an jedem Fenster ein grünes Band zu sehen. Viele Bürger haben ihre Häuser und Autos mit einem grünen Band geschmückt und sich damit solidarisch mit der Kinderhospizarbeit erklärt.

Neben Familienministerin Kampmann unterstützen auch Persönlichkeiten aus den Bereichen Musik, Schauspiel und Sport das Anliegen des Kinderhospizvereins. Dazu zählen unter anderem die Musiker Gregor Meyle und Heinz Rudolf Kunze, Schauspielerin Jasmin Schwiers und der ehemalige Fußballnationalspieler Jens Nowotny.
 
Der DKHV e. V. mit Sitz in Olpe wurde 1990 von betroffenen Familien gegründet, um das Sterben und den Tod von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und die damit zusammenhängende Lebenssituation zu thematisieren. Damit gilt der DKHV e.V. als Wegbereiter der Kinderhospizarbeit in Deutschland. Mit über 20 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten begleitet und unterstützt der Verein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien.
 
Beim DKHV e. V. sind rund 80 hauptamtliche und mehr als 800 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ministerin Kampmann freut sich vor allem über das große freiwillige Engagement: "Die vielen Ehrenamtlichen des Vereins geben diesen Kindern und Eltern Geborgenheit, machen sie stark. Der Verein hat dafür meinen allergrößten Respekt."

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