tanz nrw 17 stellt Festivalprogramm vor

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 15. März 2017 - 12:55
Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf beim Pressegespräch zum Festival tanz nrw 17 mit (v.l.n.r.) Stefan Schwarz, Dr. Christian Esch, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner und Maike Lautenschütz.
15. März 2017

tanz nrw 17 stellt das diesjährige Festivalprogramm vor

Das landesweite biennale Festival tanz nrw 17 zeigt vom 3. bis 14. Mai in acht Städten eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen von 24 Choreografinnen und Choreographen sowie Tanzkompanien aus Nordrhein-Westfalen. Als Satellitenprogramm integriert tanz nrw 17 erstmals das Programm der städtischen Tanzensembles und zeigt so die gesamte Bandbreite im Tanzland NRW.

 

Vom 3. bis 14. Mai 2017 gewähren in Nordrhein-Westfalen arbeitende Chorografinnen, Choreographen und Tanzkompanien in Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Münster, Viersen und Wuppertal Einblicke in ihre Arbeiten – und machen so die Vielfalt der hiesigen zeitgenössischen Tanzszene sichtbar. Am 15.3. stellte die Veranstaltergemeinschaft das diesjährige Programm im tanzhaus nrw in Düsseldorf vor. "Das Festival tanz nrw gibt zwölf Tage lang in acht Städten einen intensiven Einblick in aktuelle Tanzproduktionen. Dabei wird insbesondere die Arbeit von Nachwuchskünstlerinnen und –künstlern in den Fokus gerückt. Diese individuelle Künstlerförderung ist der Landesregierung ein zentrales kulturpolitisches Anliegen", sagte Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf.

Zum ersten Mal wurden die Produktionen für tanz nrw über einen Open Call kuratiert, für den sich 130 Tanzschaffende aus Nordrhein-Westfalen beworben haben. Ausgewählt wurden Arbeiten von 24 Künstlerinnen und Künstlern, darunter renommierte Choreografinnen und Choreographen wie Raimund Hoghe, Alexandra Waierstall und Angie Hiesl + Roland Kaiser, aber auch Nachwuchstalente wie nutrospektif, Josefine Patzelt und Lenah Flaig. Begleitet wird das künstlerische Programm auf den Bühnen von überwiegend kostenlosen Workshops, Gesprächsreihen, Ausstellungen und Videoinstallationen.
 
In einer ersten Kooperation schlägt tanz nrw 17 in diesem Jahr den Bogen zu den städtischen Bühnen NRWs. Das Satellitenprogramm ermöglicht so einen intensiveren Dialog zwischen freier Szene und städtische Ensembles. Das Publikum kann im Rahmen von Probenbesuchen und Gesprächsrunden einen Blick hinter die Kulissen der großen Häuser werfen.

In Kooperation mit dem NRW KULTURsekretariat rückt tanz nrw erneut die Recherchearbeit mit Nachwuchskünstlerinnen und Künstlern in den Fokus. Absolventinnen und Absolventen sowie junge Künstlerinnen und Künstler aus NRW erhalten mit SPRUNGBRETT < > TANZRECHERCHE NRW die Möglichkeit, ihre Ideenfindung in einer dreiwöchigen produktionsunabhängigen Rechercheresidenz von Mentorinnen und Mentoren begleiten zu lassen. Die Sprungbrett-Teilnehmerin Özlem Alkis aus dem Jahr 2015 ist bei mit zwei Bühnenarbeiten im Düsseldorf und Köln zu sehen. Lili M. Rampre, ebenfalls Sprungbrettlerin, zeigt eine eigene Installation in Essen.
 
Die überregionale Präsenz des Festivals wird erst möglich durch die Kooperation der Veranstaltergemeinschaft von neun verschiedenen Tanz- und Theaterhäusern sowie Kulturämtern der acht teilnehmenden Städte, die bereits zum sechsten Mal erfolgreich zusammenarbeiten. Seit 2007 stärkt tanz nrw das Interesse für den Tanz in NRW. Eröffnet wird das Festival am 3. Mai bei PACT Zollverein in Essen.

Weitere Informationen auf der Website von tanz nrw.

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